Škoda verfeinert Erfolgsmodell Karoq

Der Halbmillionär erhält ein zartes Facelift, auf alternative Antriebe muss das Kompakt-SUV weiterhin verzichten.

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Die tschechische VW-Tochter überarbeitet ihr Erfolgsmodell Karoq.
© Škoda

Salzburg – Der 2017 eingeführte Karoq hat sich bisher mehr als eine halbe Million Mal weltweit verkauft, im Vorjahr war er hinter dem Octavia das meistgefragte Modell der Marke Škoda. Bei dem jetzt anstehenden Facelift haben es die Verantwortlichen folgerichtig vermieden, allzu viel zu ändern. Zwar gibt es feine Modifikationen – so ist der Kühlergrill in hexagonaler Form etwas breiter ausgeführt, die Scheinwerfer wirken flacher, hinten sind Heckschürze und Diffusor anders geprägt.

Die Adaptierungen fallen bestenfalls moderat aus, entsprechend zurückhaltend gingen Management und Technikabteilung bei den Antriebssystemen vor: Auf die Verwendung von alternativen Antrieben verzichtet Škoda beim Karoq, allfällige Interessenten werden auf den größeren Enyaq, ein reines Elektro-SUV, verwiesen. Stattdessen bleibt es beim gewohnten Programm an Verbrennungsmotoren. Als Basismodell dient der bekannte Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 110 PS und einem maximalen Drehmoment von 200 Newtonmetern. Darüber rangieren zwei Vierzylinder-Ottomotoren mit 1,5 und 2,0 Litern Hubraum. Sie leisten 150 beziehungsweise 190 PS, das Drehmomentmaximum liegt bei 250 bzw. 320 Nm. Dazu gesellen sich zwei Zweiliter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 116 und 150 PS. Der Topbenziner ist ab Werk mit einem Allradantrieb und einer Siebengang-Doppelkupplung verknüpft, für den Topdiesel gibt es diese Option. Alle anderen fahren immer mit Vorderradantrieb.

Die auffälligste Änderung im Innenraum soll im Laufe des kommenden Jahres schlagend werden: Ab einem unbestimmten Zeitpunkt wird laut Škoda jeder neue Karoq ab Werk mit einem digitalen Instrumentarium ausgeliefert (acht Zoll, Option: 10,25 Zoll). (hösch)

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