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TT-Kommentar zur WSG Tirol: Wattener suchen nach starkem Offensivjoker

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Alex Gruber

Von Alex Gruber

Dass es gestern nach dem Schlusspfiff im Tivoli zu dem ein oder anderen verbalen Schlagabtausch und Scharmützel kam, sollte man – zumindest wenn man die Emotionen im Fußball kennt – nicht überbewerten. Für die WSG Tirol war diese Heimniederlage fünf Runden vor Ende des Grunddurchgangs bei jetzt sechs Punkten Rückstand auf Austria Klagenfurt eine sehr bittere Pille. Und die Gäste kosteten den immens wertvollen Auswärtssieg nach dem Schlusspfiff halt voll aus. Da läuft das Fass dann einfach einmal ein bisschen über. Aber es blieb alles im Rahmen.

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Klagenfurt-Cheftrainer Peter Pacult (62) und WSG-Abwehrchef Raffael Behounek (24) – zwei Wiener, die beide nicht auf den Mund gefallen sind – waren nach dem Match keine guten Freunde. Laut einem Kiebitz hätte der Peter zum Raffi gerufen: „Da, wo ich gespielt habe, musst du Eintritt zahlen.“ Ein Lächeln ist erlaubt, Generationenkonflikt muss man aber keinen eröffnen.

Aus sportlicher Sicht wäre das gestrige Match womöglich ein Königreich für einen starken Offensivjoker gewesen. Bei einem Blick auf die Ersatzbank sind WSG-Cheftrainer Thomas Silberberger nach dem Kreuzbandriss von Tobias Anselm da aber die Hände gebunden. Das signalisierten die späten Wechsel und impliziert den klaren Auftrag, im Winter-Transferfenster die Augen weit offen zu halten.


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