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Rund 40 Prozent schützen ihr Geld nicht vor Inflation

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Die Österreicher verlieren Milliarden am Sparbuch, warnt die Erste Bank. Nur 40 % würden ihr Geld vor Inflation schützen.
© APA/dpa

Wien – Sparbuch, Lebensversicherung, Bausparvertrag: Die Österreicher setzen laut einer Studie trotz steigender Inflation und anhaltendem Niedrigzinsumfeld auf die bewährten Anlageklassiker. Zurückgegangen ist allerdings die Höhe der Veranlagung – von 5800 auf 4900 Euro, das sind 16 % weniger als im Vorjahr.

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Jeder fünfte Österreicher plant in den nächsten 12 Monaten keine Geldanlagen. Und: Nur zwei von fünf Österreichern planen ihr Geld vor der Inflation zu schützen, so das Ergebnis der Integral-Studie unter 1000 Befragten. In der Altersgruppe 50+ sinkt die Anzahl derer, die der Geldentwertung entgegenwirken wollen, auf 31 %, während in der Gruppe der 30- bis 49-Jährigen 44 % und in der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren 55 % den Schutz ihres Geldes priorisieren.

„Die Inflation, die in Österreich mit 3,7 Prozent auf ihren höchsten Wert seit 13 Jahren gestiegen ist, reduziert nicht nur die Kaufkraft eines angesparten Vermögens, sondern auch die Altersvorsorge. Durch die Nullzinspolitik der EZB und die steigenden Preise verlieren die Österreicher Milliarden am Sparbuch“, schildert Erste-Chefin Gerda Holzinger-Burgstaller, die deshalb rät, sich mit den Themen Finanzen und Vorsorge auseinanderzusetzen.

Das sei eine wichtige Investition in die Zukunft. Denn jeder Dritte plant im nächsten Jahr eine größere Anschaffung wie einen Haus- oder Autokauf. Dabei ist die Zahl derer gestiegen, die das über eigene Ersparnisse finanzieren wollen (84 %), die durchschnittliche Kreditsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 4 % auf 99.500 Euro gesunken. (TT)


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