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Hoffen und Zittern im Tiroler Tourismus: Ist dieser Winter noch zu retten?

Zwischen Alternativlosigkeit, Angst und Ausfallszenarien: Der Tourismus soll trotz Risiko noch heuer in die Saison starten.

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In Ischgl öffneten die Lifte am 3. Dezember, nach dem Totalausfall im Vorjahr soll es heuer eine Saison geben.
© APA/EXPA/Johann Groder

Von Anna Haselwanter

Sölden, Innsbruck, Wien – Jedes Jahr beginnt Ende November das große Backen. Dann werden Linzeraugen, Vanillekipferln und Kokosbusserln in riesiger Stückzahl produziert, die ganze Familie hilft über Tage mit. Die Kekse sind für die Hotelgäste, die Mitte Dezember anreisen. Zum Jahresende sind meist nur noch ein paar Brösel davon übrig. So war das zumindest immer. Bis im Vorjahr die Saison zum ersten Mal ausfiel und die Küche leer blieb. Umso größer war heuer die Hoffnung auf einen weitgehend normalen Winter. Doch dann kam der Lockdown – und damit das große Zittern.


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