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Und am Ende des Tages steht ein Budget für Innsbruck

Nach wochenlangen Verhandlungen und unter dem Eindruck von möglichen Neuwahlen geht es heute in der Innsbrucker Budgetkrise ins Finale. Nie war die Ungewissheit vor einem Budgetgemeinderat so groß wie heute. Ein Stimmungsbild zwischen Gerüchten und offenen Fragen.

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Wochenlang wurde im Innsbrucker Rathaus über das Budget verhandelt. Das Thema Neuwahlen fiel beim Budgetstreit nicht mehr. Trotzdem ist noch vieles ungewiss.
© Rachle

Von Marco Witting

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Innsbruck – Morgen wird die Stadt Innsbruck ein Doppelbudget für 22/23 haben. Also höchstwahrscheinlich. Irgendwo zwischen Hauptantrag und mehreren Änderungslisten werden sich heute (und notfalls morgen) Mehrheiten finden. Welche im Detail? Ungewiss. Angesichts der Flut von Buchungszeilen werden es abseits einer großen Öffentlichkeit auch interessierte Beobachter schwer haben, den Überblick zu behalten. Und vielen Mandataren droht ein ähnliches Schicksal. Auch wenn mindestens 80 Prozent in einem Stadtbudget ohnehin vorgegeben sind (Müllabfuhr oder Schneeräumung sind halt einmal zu zahlen): Unsicherheit, Ungewissheit und Unklarheit vor der heutigen Sitzung sind so groß wie nie.

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Dementsprechend ist auch der Tenor vorab breit gefächert. Manche wollen gar nichts sagen, wie etwa FPÖ-Stadtrat Rudi Federspiel – was ob der Zurückhaltung der vergangenen Wochen seitens der Blauen die Spekulationen erst recht anheizt. Auch ÖVP-Klubobmann Christoph Appler war wenig auskunftswillig. Man werde sehen, was der Gemeinderat bringe. „Für Innsbruck“-Klubobmann Lucas Krackl, dem gerne die Rolle eines Strippenziehers zugeschrieben wird, geht nach eigenen Angaben „unaufgeregt“ in die Sitzung. Es werde ein Budget beschlossen werden, sagt er.


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