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Leitartikel zum Lockdown-Ende: Ohne Illusionen durch die vierte Welle

Der Lockdown endet am Samstag. Die Logik des unterschiedlichen Tempos bei den Öffnungen erschließt sich aber nicht. Und je näher die Impfpflicht kommt, desto tiefer werden die politischen Gräben.

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Der Lockdown ist ab Sonntag für Geimpfte und Genesene beendet.
© Foto Rudy De Moor
Wolfgang Sablatnig

Leitartikel

Von Wolfgang Sablatnig

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Kurz stand über diesem Leitartikel schon der Titel „Ohne Illusionen aus der vierten Welle“. Dann wurde das aus doch zu einem durch. Es fängt die Stimmung besser ein, die Bundesregierung und Landeshauptleute gestern verbreiteten: Wir sperren auf, weil wir es versprochen haben (zumindest für Geimpfte). Wir sperren auf, weil wir glauben, dass wir es momentan vertreten können. Aber vorbei ist die Pandemie noch lange nicht. Dazu passt die Absage des Wiener Opernballs. Corona-Frust statt Walzer-Lust. Schon wieder. Noch immer.

Durch die vierte Welle also. Die Infektionszahlen sinken derzeit so rasch, wie sie im November gestiegen sind. Für schöne Versprechen ist dennoch kein Platz – auch wenn wir uns so gern der Illusion eines baldigen Endes der Pandemie hingeben würden. Omikron ist ein Unsicherheitsfaktor.


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