Für Rapid Wien zählen im Hexenkessel von Genk heute nur drei Punkte

Während auf Sturm und den LASK ein „Schaulaufen“ wartet, braucht Rapid in Genk zwingend einen „Dreier“.

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Für den SK Rapid Wien und Ercan Kara zählt heute in Genk nur ein Sieg - das Hinspiel gewannen die Belgier mit 1:0.
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Innsbruck – Irgendwie hat sich Rapid mit Ferdinand Feldhofer auch einen Europacup-Spezialisten auf die Trainerbank gesetzt. Zumindest wenn man die Auftritte mit dem WAC als Maßstab nimmt – denn im Februar 2021 war „Ferdl“ mit den Kärntnern erst im Sechzehntelfinale an Tottenham gescheitert.

Dorthin kann es der ehemalige Wacker-Verteidiger mit Rapid nicht mehr schaffen, trotzdem hat das abschließende Gruppenspiel heute (21 Uhr, live Servus TV, Sky) gegen den KRC Genk nichts an Brisanz verloren. Schließlich würden die Hütteldorfer mit einem Sieg in die Conference League umsteigen – und damit auch im Europacup überwintern. „Wenn ich jetzt wieder in eine K.-o.-Phase kommen könnte mit einer neuen Mannschaft, wäre das auch was ganz Besonderes. Wir werden alles daransetzen, das zu erreichen“, sagte der 42-jährige Steirer.

Die Ausgangslage für sein Team ist dabei ziemlich simpel. Aufgrund des Zwei-Punkte-Rückstandes auf den Dritten Genk sorgen nur drei Zähler für einen erfolgreichen Belgien-Trip. Der heutige Gegner (mit Neo-Coach Bernd Storck) hingegen kann darauf spekulieren, dass der zwei Punkte entfernte Zweite Dinamo Zagreb beim makellosen Leader West Ham verliert, womit die Kroaten noch überholt werden könnten. Eines ist sicher: Auf Rapid wartet in der 21.000 Zuschauer fassenden Luminus-Arena ein Hexenkessel, Zuschauer sind – im Gegensatz zu Österreich – erlaubt.

Für Rapids Abwehrchef Maxi Hofmann kommt die Partie nach überstandener Corona-Erkrankung zu früh. Als Innenverteidiger sind daher wieder Emanuel Aiwu und Martin Moormann gefordert.

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Sturm Graz: Zum Abschluss des Europacup-Jahres – der SK Sturm Graz steht bereits als Gruppenletzter fest – weht heute (18.45 Uhr, live Sky) beim Gastspiel des AS Monaco zumindest noch einmal fürstlicher Wind durch die Grazer Arena. Das Team des ehemaligen Bayern-Trainers Niko Kovac steht schon fix in den K.-o.-Duellen und führt die Gruppe B mit elf Punkten noch ungeschlagen vor PSV Eindhoven sowie Real Sociedad an.

Das letzte Heimspiel gegen die Monegassen ist freilich noch in bester Erinnerung. Vor 21 Jahren gewann man auf dem Weg in die Champions-League-Zwischenrunde dank eines Doppelpacks von Markus Schopp mit 2:0 im damaligen Arnold-Schwarzenegger-Stadion. Lang ist’s her ...

LASK: Mit dem 1:0 bei Maccabi Tel Aviv hatte sich der LASK bereits vor zwei Wochen Platz eins und damit den Aufstieg ins Achtelfinale der Conference League gesichert. Um was geht es also heute (18.45 Uhr, live ORF 1, Sky) gegen HJK Helsinki noch? „Jedes Europacup-Spiel ist für den LASK ein Highlight“, betonte Trainer Andreas Wieland in diesem Zusammenhang. Außerdem soll das „Schaulaufen“ in Klagenfurt auch als Motivationsspritze dienen, denn in der Liga kämpfen die Athletiker weiter um ihre Form.

Ganz im Gegensatz zur bisherigen Europacup-Saison – denn in der Conference League gab es für die Oberösterreicher vier Siege und ein Remis bei einem Torverhältnis von 9:1. (t.w.)


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