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Hochwasserschäden in der Kelchsau nach sechs Monaten behoben

Die Kelchsauer Ache trat im Juli über die Ufer, die Wassermassen rissen die Landesstraße teilweise weg, die Kelchsau war nicht mehr erreichbar: Die Schäden nach dem verheerenden Hochwasser sind nun fast alle behoben.

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Nach der Asphaltierung ist die Kelchsaustraße seit 8. Dezember wieder durchgehend zweispurig befahrbar.
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Hopfgarten im Brixental – Das Hochwasser im heurigen Juli richtete im Ortsteil Kelchsau der Gemeinde Hopfgarten i. B. schwere Schäden an: Die Kelchsau war auf dem Straßenweg nicht mehr erreichbar, die Kelchsauer Ache hatte die Landesstraße L205 teilweise weggerissen, eine Gemeindebrücke wurde zerstört. "Ein halbes Jahr nach dem Hochwasser sind alle Schäden behoben. Die Kelchsauer Ache fließt wieder in ihrem Bett, die Ufer sind gesichert und die Kelchsaustraße ist wieder zweispurig ohne Hindernisse befahrbar", teilte Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (ÖVP) am Donnerstag in einer Aussendung mit.

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Insgesamt 2,5 Millionen Euro hat die Behebung der Schäden bislang gekostet. Auf einer Länge von 600 Metern musste die Kelchsaustraße wiederhergestellt werden. Die Kosten für den Neubau beliefen sich auf 800.000 Euro. Seit Mittwoch ist die Straße wieder zweispurig befahrbar.

1,7 Millionen Euro wurden nach dem Juli-Hochwasser in Maßnahmen an der Kelchsauer Ache investiert.
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Mit 1,7 Millionen Euro schlagen die Maßnahmen an der Kelchsauer Ache zu Buche. Das Gewässer wurde in sein ursprüngliches Bett zurückgeführt, Uferanbrüche saniert und Geschiebe entnommen, heißt es in der Aussendung des Landes. Auf einer Gesamtlänge von rund fünf Kilometern seien zudem verschiedenste wasserbauliche Maßnahmen gesetzt worden. Nach der Schneeschmelze im kommenden Jahr stehen noch weitere Arbeiten an. Dafür sind noch einmal 400.000 Euro veranschlagt.

Die Brücke auf der Gemeindestraße Glantersberg wurde vom Hochwasser zerstört. Die Behelfsbrücke wurde innerhalb von nur zehn Tagen errichtet. Im kommenden Frühjahr soll eine neue Brücke an alter Stelle gebaut werden. (TT.com)


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