Glasfasernetz erreicht in Osttirol den Mobilfunk

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Lienz – Mit Unterstützung der Breitbandoffensive des Landes haben in Osttirol die Gemeinden in den vergangenen Jahren ein flächendeckendes kommunales Glasfasernetz aufgebaut. In einem neuen Großprojekt binden das Land Tirol, die drei Planungsverbände Lienz, Matrei und Sillian sowie die Felbertauern Straßen AG nun auch die Sendemasten von Mobilfunkanbietern an dieses Glasfasernetz an. Dazu müssen noch bestehende Lücken im Streckennetz der Lichtwellenleiter-Infrastruktur zwischen den 33 Osttiroler Gemeinden geschlossen werden.

In den nächsten eineinhalb Jahren werden im Bezirk weitere zwölf Millionen Euro in den Ausbau investiert, drei davon steuert das Land bei, die Hälfte der Gesamtkosten trägt der Bund, den Rest bestreiten die Gemeinden über die Planungsverbände. „Erst durch die Förderungen wird das Vorhaben finanzierbar“, sagt Josef Mair, Obmann des Planungsverbandes 36 Lienz und Umgebung. Der Tiroler Digitalisierungslandesrat Anton Mattle unterstützt den andauernden Projektfortschritt im Bezirk Lienz: „Die Region hat sich in einem sehr engagierten Prozess zu einer umfassenden Kooperation mit dem Namen ‚RegioNet‘ bekannt. Es handelt sich um ein Modellprojekt mit Vorbildwirkung für den ländlichen Raum – einen Modellraum für eine Gigabit-Gesellschaft.“ Der Mobilfunkanbieter Drei hat den Vertrag mit den Osttiroler Glasfasernetzbetreibern unterschrieben. Die Verhandlungen mit Magenta laufen. (TT, bcp)


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