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Studienbeihilfe: Frist für Antrag endet am 15. Dezember

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Wien – Die Frist für die Beantragung der Studienbeihilfe für das Studienjahr 2021/22 endet am Mittwoch (15. Dezember). Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation ist eine Antragstellung allerdings nur online auf https://www.stipendium.at oder postalisch bei den sechs Stipendienstellen in Wien, Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg und Klagenfurt möglich, heißt es in einer Aussendung des Bildungsministeriums.

Anspruchsberechtigt sind sozial bedürftige Studenten mit günstigem Studienerfolg. Die soziale Bedürftigkeit richtet sich dabei nach Einkommen (der Eltern), Familienstand und Familiengröße, der Studienerfolg nach einem (je nach Studienart unterschiedlichen) Ausmaß an absolvierten ECTS-Punkten sowie der Einhaltung einer bestimmten Studienzeit.

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Höhe von mehreren Faktoren abhängig

Die Höhe der Beihilfe ist von zahlreichen Faktoren abhängig: Die "normale" Höchststudienbeihilfe beträgt 6000 Euro pro Jahr, für Selbsterhalter, Vollwaisen, Verheiratete, Studierende mit Kind, Studierende über 24 Jahren und nicht am Studienort Wohnende gibt es bis zu 8580 Euro. Außerdem sind noch diverse Zuschläge (für Kinder oder ab bestimmten Altersgrenzen) möglich. Abgezogen werden wiederum Einkünfte des Studenten über der Zuverdienstgrenze von 15.000 Euro pro Jahr, der zumutbare Unterhalt von Eltern oder Partner sowie Familienbeihilfe und Kinderabsetzbetrag.

"Die Studienbeihilfe ist das wichtigste Förderinstrument für engagierte Studierende, die zügig studieren, die sozial bedürftig sind, also nicht ausreichend Unterhalt von ihren Eltern erhalten", betonte Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP). "Daher braucht es diese Form der finanziellen Unterstützung gerade derzeit besonders dringend, damit diese Studierenden ihr Studium auch tatsächlich voranbringen können."

Ab Oktober 2022 soll dann die Studienbeihilfe valorisiert werden. Dafür sind bereits im Budget 20 Mio. Euro reserviert worden, die Details sind allerdings noch offen. (APA)


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