Inzinger Ringer haben nach Platz zwei „Lust auf mehr“ in der Bundesliga

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Daniel Gastl (l.) holte für den RSC Inzing im Duell mit Markus Ragginger (r.) einen wichtigen Sieg, der an der Niederlage aber nichts änderte.
© Rita Falk

Von Roman Stelzl

Inzing – Der RSC Inzing ist auf den Geschmack gekommen: So klar die Niederlage im ersten historischen Bundesliga-Finale mit dem Gesamtscore von 38:74 auch war, so sehr haben die Tiroler Ringer auch Blut geleckt. „Jetzt haben wir Lust auf mehr“, sagt RSC-Inzing-Obmann Klaus Draxl. „Die Zeit spricht für uns, viele unserer Ringer sind unter oder Anfang 20. Wir haben dreimal Bronze geholt, sind jetzt Zweiter. Nun wollen wir in den nächsten drei Jahren den Titel holen.“

Noch am Sam+stag war der Traum vom Sieg wie erwartet geplatzt. Mit dem 20:36 beim AC Wals – abermals Corona-bedingt vor leeren Rängen – war trotz eines beherzten Kampfs auch das zweite Finalduell verloren gegangen, damit wanderte der sage und schreibe 54. Meistertitel in die Salzburger Ringer-Hochburg. Bei den Inzingern war der Stolz dennoch spürbar groß.

„Das war eine insgesamt ordentliche Leistung, wir haben 20 Punkte geholt und sind in Summe zufrieden“, ergänzte Draxl. Besonders freute ihn der Prestige-Sieg mit 5:1 von Daniel Gastl über Markus Ragginger. Am Ende gingen fünf der 14 Duelle zugunsten der Inzinger aus, die einige Stammkräfte vorgeben mussten. Eine Tatsache, die die Zuversicht für kommende Ziele nur noch stärkt. Die KG Hötting/Hatting beendete die Saison auf dem sechsten Rang, der AC Vollkraft Innsbruck kam auf Platz acht.


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