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Ministerin Gewessler: „Werden auch in Zukunft Auto fahren“

Tschirganttunnel, Luegbrücke und Co. Ministerin Leonore Gewessler hat einige offene Bau-stellen in Tirol. Die Transitbelastung sei ihr bewusst, der EU-Verkehrskommissarin weniger.

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Grünen-Klimaschutzministerin Leonore Gewessler ist sich der Verkehrsproblematik in Tirol bewusst.Fotos: Pfarrhofer
© Pfarrhofer

Wien – Dass Leonore Gewessler einem Superministerium vorsteht, streitet sie gar nicht ab – das kann sie gar nicht, weil das schon die lange Bezeichnung ihres Ressorts offenbart: das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie. Für Gewessler sind das alles Themenfelder, mit denen sie sich nicht erst seit ihrem Wechsel in die Politik beschäftigt. Rund fünf Jahre lang war die gebürtige Steirerin Geschäftsführerin der Umweltorganisation Global 2000. Seit fast zwei Jahren ist sie auf der anderen Seite.

In der Regierung hat sich die nunmehrige Grünen-Politikerin ebenso den Schutz der Umwelt auf die Fahnen geschrieben. Einiges, das sie umsetzt, sorgt für heftigen Widerstand hierzulande. Dass der Lobautunnel nicht mehr im Bauprogramm der Asfinag ist, geht auf das Klimaschutzministerium (das ist die Kurzform ihres Ressorts) zurück. Ein Klimacheck ist nicht im Sinne des umstrittenen Straßenprojektes ausgefallen. Aus dem roten Wien und dem schwarzen Niederösterreich hagelt es Kritik.


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