Kitzbühel startet optimistisch in die Wintersaison

Nach wie vor prägt die Pandemie den Tourismus, die Kitzbüheler Touristiker hoffen aber auf einen guten Winter und sind bereit.

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In Kitzbühel hofft man auf einen guten Skiwinter.
© KitzSki Werlberger

Von Harald Angerer

Kitzbühel – Eigentlich hätte die Pressekonferenz zum Start der Wintersaison von Kitzbühel Tourismus in Hamburg stattfinden sollen. Geworden ist es eine Hybrid-Veranstaltung, abgehalten in Kitzbühel und online ausgestrahlt in die deutschen Redaktionen. „Wir müssen flexibel sein“, sagt die geschäftsführende Obfrau Viktoria Veider-Walser, und das dürfte das Motto für den bevorstehenden Winter sein.

Veider-Walser konnte viele Neuheiten vorstellen. „Das ist die andere Seite der Pandemie, die Leute sind unglaublich kreativ“, sagt Veider-Walser. Das Angebot in Kitzbühel wurde vor allem im kulinarischen Bereich deutlich erweitert, aber auch einige Hotels haben umgebaut und das Angebot verbessert.

„Wir sind bereit und wir hoffen auf einen sehr guten Winter. In Sachen Sicherheit sind wir über den gesetzlichen Standards“, betont die geschäftsführende Obfrau. Doch trotz allem ist die Wintersaison schwierig einzuschätzen. Sei es, weil es neuerliche Einschränkungen geben wird oder gar einen weiteren Lockdown im Verlauf des Winters. „Wir planen mit einem gesamten Winter und die Stimmung bei den Touristikern ist verhalten optimistisch“, sagt Veider-Walser. Es seien alle motiviert und froh, dass sie wieder Gäste empfangen dürfen. Auch wenn man optimistisch sei, heißt es heuer wohl auch besonders flexibel zu sein.

Bereit für den Winter und ab dem kommenden Wochenende in Vollbetrieb ist die Bergbahn Kitzbühel. Neben den ganzen Liften wird auch der Skibusbetrieb komplett hochgefahren. „Für uns steht fest, dass wir auf jeden Fall durchfahren werden. Auch im letzten Jahr durften wir geöffnet sein und wir haben aus dem vergangenen Winter sehr viel gelernt, wie wir mit der Pandemie umgehen müssen und den Gästen ein sicheres Skivergnügen garantieren können“, sagt Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel.

Man habe jedoch sehr wohl über Szenarien nachgedacht, wenn es zu erneuten Einschränkungen kommen könnte. So wisse man heuer genauer, wie und wo man das Angebot einschränken könnte. Man werde aber auf jeden Fall in Betrieb bleiben, wenn es die Verordnungen erlauben.


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