Trilaterales Treffen zum Thema Transit in Planung
Die EU-Kommission sowie Österreich, Deutschland und Italien könnten noch im ersten Halbjahr 2022 über Lösungen beraten. Valean übt erneut Kritik.
Von Manfred Mitterwachauer
Brüssel, Innsbruck – Dass ein österreichischer Bundeskanzler gleich bei seinem Antrittsbesuch auf allerhöchster EU-Ebene den Dauer-Streit Transit auf die Agenda nimmt und dies im Anschluss auch noch öffentlich kundtut, ließ gestern auch ausgewiesene Kenner des Brüsseler Polit-Parketts etwas die Ohren spitzen. Wie berichtet, bestätigte Karl Nehammer (VP) am Mittwoch nach seinem Treffen mit Ursula von der Leyen, dass die Kommissionspräsidentin großes Interesse an einer Lösung des Transitkonflikts zwischen Bayern und Österreich, respektive Tirol, habe. So werde die Kommission Maßnahmen setzen, beide Länder in Form einer Mediation für eine Lösung an einen Verhandlungstisch zu bekommen. Von der Leyen unterstrich damit einmal mehr ihre bereits im Frühjahr getätigte Forderung einer allseits akzeptierten Einigung.