Air Dolomiti übernimmt: Ab Mai wieder Flüge Innsbruck-Frankfurt

Die seit November auf Eis gelegte Flugverbindung zwischen Innsbruck und Frankfurt wird im Mai 2022 wieder aufgenommen, gab der Flughafen Innsbruck bekannt. Ab 2. Mai sind in beide Richtungen täglich jeweils drei Flüge geplant.

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Drei tägliche Flüge werden ab dem 2. Mai 2022 von der Lufthansa-Tochtergesellschaft Air Dolomiti durchgeführt.
© Thomas Böhm

Innsbruck – Die seit November auf Eis gelegte Flugverbindung zwischen Innsbruck und Frankfurt wird im Mai 2022 wieder aufgenommen, gab der Flughafen Innsbruck bekannt. Ab 2. Mai sind in beide Richtungen täglich jeweils drei Flüge geplant. „Wir freuen uns sehr auf die Wiederaufnahme der Strecke nach Frankfurt“, so Flughafendirektor Marco Pernetta. Er erwartet auf dieser Strecke bis Ende 2022 rund 100.000 Passagiere. Auch LH Günther Platter und Innsbrucks BM Georg Willi begrüßten die für Geschäftsreisende, Tiroler Reisende und den Tourismus wichtige Verbindung.

Wie berichtet, hat die Lufthansa bzw. ihre Tochter AUA Ende Oktober die wichtige Verbindung zum internationalen Drehkreuz Frankfurt mangels Wirtschaftlichkeit eingestellt. Die Lufthansa hatte vom Flughafen eine Risikoabsicherung verlangt, um im Winter weiter nach Frankfurt zu fliegen – bei zu wenigen Passagieren hätte der Flughafen also mitzahlen sollen, was man aber ablehnte.

Im Frühjahr wird nun die Strecke Innsbruck-Frankfurt wieder aufgenommen. Fliegen wird nicht die AUA, sondern die Lufthansa-Tochter Air Dolomiti mit Embraer-Maschinen (ca. 120 Sitze). Eine „Risikobeteiligung“ bei Passagiermangel, wie sie die Lufthansa für den Winter gefordert hatte, werde es nicht geben.

Die Maschinen müssen aber noch aufgerüstet und die Piloten für die Strecke am Simulator geschult werden, schildert Pernetta. „Einen Teil dieser Anlaufkosten wird der Flughafen zwei Jahre lang mittragen, und zwar über einen Rabatt auf Gebühren und Entgelte, die man an den Flughafen zahlen muss“, so Pernetta. Im ersten Jahr werden 25 Euro pro abfliegendem Umsteigepassagier (der also in Frankfurt in einen anderen Flieger umsteigt) bezuschusst, im zweiten Jahr die Hälfte davon. Auf solche Zuschüsse habe aber jede Fluglinie Anspruch, die gewisse Bedingungen erfüllt, betont Pernetta. (mas)


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