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Facelift für den Peugeot 5008: Frisch gekämmte Löwenmähne

Die optische Überarbeitung hat zu Beginn des Jahres dem Midsize-SUV 5008 von Peugeot gutgetan, innen hat er seine Stärken ausgebaut.

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So leicht ist das Facelift erkennbar: Der Kühlergrill hat keinen Rahmen mehr und reicht optisch bis in die Flanken.
© Höscheler

Von Markus Höscheler

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Thaur – Mit der Doppelnull in der Mitte hat Peugeot unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Manche Baureihen sind mangels Publikumsinteresse krachend gescheitert, manche fanden erfreuliche Resonanz. Zur ersten Gruppe zählt der 1007, ein Kleinfahrzeug mit Schiebetüren hinten. Dazu versuchte sich die Löwenmarke mit dem 4008 in Europa, einem umetikettierten Mitsubishi ASX. Schließlich gab es noch den Crossover 3008 und den kompakten Minivan 5008 – Flops waren sie keine, aber das Interesse hielt sich in Grenzen. Peugeot musste umdenken – und dachte um: Man behielt die Bezeichnungen 3008 und 5008 im Programm, verwendete aber eine völlig neue Technik (EMP2) und variierte bei der Karosserie: Sport Utility Vehicle war nun angesagt. Genau das sollte ankommen, vor allem beim 3008 und auch beim größeren Midsize-SUV 5008, der bis zu sieben Sitzplätze anbietet. Mehr als 300.000-mal verkaufte sich das Fahrzeug seit 2017, zu Beginn dieses Jahres erhielt das Modell ein auffälliges Facelift. Besonders markant zeigt sich dies beim Kühlergrill, der nun über keinen Rahmen mehr verfügt und unterhalb der scharf angeschnittenen Scheinwerfer bis zu den vertikalen Tagfahrleuchten reicht.

War der 5008 zuvor schon ein gutes Auto, wurde er durch einige Aufwertungsmaßnahmen im Inneren noch besser. Das volldigitale Instrumentarium und das 10-Zoll-Touchdisplay auf der Mittelkonsole zeugen von höherer Wertigkeit und auch Nutzbarkeit. Hilfreich sind die Direktwahltasten („Klaviertasten“ oder „Toggle Switches“) unterhalb des Bildschirms, die einen direkten Zugriff auf bestimmte Funktionen, etwas Klimaanlage, Musik oder Navigation, ermöglichen.

Von den alten Stärken hat der modifizierte 5008 natürlich das Innenraumangebot übernommen. In den ersten beiden Sitzreihen können Erwachsene nicht meckern, die optionale dritte Sitzreihe ist mehr für Kinder gedacht. Wird diese nicht benötigt, beträgt das Ladevolumen netto beachtenswerte 780 Liter – damit sind Familienausflüge ebenso empfehlenswert wie der Großeinkauf. Überhaupt lässt sich am Fahrkomfort des 4,64 Meter langen Modells nicht wirklich etwas aussetzen, der 5008 ist recht komfortabel ausgeführt. Zum Wohlgefühl trägt auch das Antriebs-Ensemble, bestehend aus einem 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 130 PS und einer Achtstufenautomatik, bei. Das Aggregat ist gut gedämmt, nicht allzu sportlich (11,8 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h) und nicht allzu durstig (6,2 l/100 km). Allerdings ist der Peugeot 5008 in der Testwagen-Konfiguration auch nicht allzu billig: 50.786,21 Euro weist das Preisblatt aus, dabei wären für das Basismodell (130-PS-Benziner, Active-Pack-Basisausstattung, Handschalter) nur 36.530 Euro fällig.

Die Technik

Motor: Vierzylinder-Turbodiesel

Hubraum: 1499 ccm

Drehmoment: 300 Nm bei 1750 U/min

Leistung: 96 kW/130 PS

L/B/H: 4641/1844/1640 mm

Gewicht: 1618/2230 kg

Kofferraumvolumen: 780–1940 l

Tankinhalt: 56 l

Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h

0–100 km/h: 11,8 Sekunden

Verbrauch: 6,2 l/100 Kilometer

Kraftübertragung: Vorderradantrieb

Preis: 50.786,21 Euro

CO2-Emission: 144 g/km

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