Unmut wegen Postenbesetzung im Landhaus, Hörl kritisiert Mückstein

In der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Tiroler Landesregierung gab es in den vergangenen Monaten ziemliche Aufregung. Grund für den Unmut war die Ausschreibung für zwei neue Posten, die zusätzlichen Mitarbeiter sollten sich um die Öffentlichkeitsarbeit der Bezirkshauptmannschaften kümmern.

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Die Einreiseregeln werden ab Montag verschärft, Franz Hörl spricht von einer Nacht-und-Nebel-Aktion.
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In der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Tiroler Landesregierung gab es in den vergangenen Monaten ziemliche Aufregung. Grund für den Unmut war die Ausschreibung für zwei neue Posten, die zusätzlichen Mitarbeiter sollten sich um die Öffentlichkeitsarbeit der Bezirkshauptmannschaften kümmern. Im Bericht der unabhängigen Expertenkommission zu Ischgl wurde das vorgeschlagen. Der Haken daran: Die neuen Presseverantwortlichen für die BHs sollten deutlich mehr verdienen als 90 Prozent der aktuellen Mitarbeiter in der Öffentlichkeitsarbeit, obwohl Letztere die Regierungsmitglieder zu betreuen haben.

Verärgerung machte sich im Landhaus breit, schlussendlich haben sich fast alle Mitarbeiter für die zwei neu ausgeschriebenen Funktionen beworben. Schließlich wollten auch sie mehr verdienen und nicht von neuen Mitarbeitern finanziell in den Schatten gestellt werden. Zuletzt soll sich aber alles wieder in Wohlgefallen aufgelöst haben.

Der freiheitliche Parteiobmann Markus Abwerzger erneuerte gestern seine Kritik an der Impfpflicht ab Februar. „Jetzt die Impfpflicht einzuführen, ist nicht nur verfassungsrechtlich mehr als bedenklich, sondern auch ein Brandbeschleuniger, was die Spaltung der Gesellschaft betrifft.“

Giftpfeile schießt ÖVP-Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl in Richtung Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). Grund ist die neue Einreiseregelung ab Montag mit 2 G plus und PCR-Test, sollte man noch keinen 3. Stich haben. „Nicht einmal das Ergebnis dieser Nacht-und-Nebel-Aktion ist zufriedenstellend. Die Novelle ist legistisch sogar so miserabel, dass nicht einmal die kommunizierte 3-G-Ausnahme für Pendler noch sicher ist, weil auf diese Ausnahme im Gesetz nicht mehr explizit Bezug genommen wird“, kritisiert Hörl. Alles, was dazu diene, ohne Lockdown die Ausbreitung der Omikron-Variante einzudämmen, müsse getan werden. Aber, so Hörl: „Unverständlich bleibt jedoch, warum das bei uns immer um 5 vor 12 geschehen muss und ohne Abstimmung.“ (pn)

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