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Ein Glaserl in Ehren? So gefährlich ist der tägliche Alkohol-Genuss

Alkohol zu trinken, ist hierzulande selbstverständlich, dies ist auch historisch bedingt. Der häufige Konsum der Volksdroge ist jedoch bedenklich. 15 Prozent der Österreicher trinken in ihrem Leben Alkohol in schädlichen Mengen. Die Pandemie könnte dies noch verstärkt haben.

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Manuel Lutz

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Nach einem langen Arbeitstag ist das Feierabendbier für viele ebenso obligatorisch wie jetzt in der Weihnachtszeit der Glühwein. Verzichtet jemand auf Alkohol im Glas, sind schiefe Blicke und Fragen wie „Bist du krank?“ eine häufige Konsequenz. Man könnte fast meinen, ein paar Promille gehören hierzulande zum guten Ton dazu.

Diese alkoholgeprägte Alltagskultur hat einen historischen Hintergrund, wie Silvio Tscheinig, stationsführender Oberarzt der Alkoholentwöhnstation B4 der Psychiatrie Hall, erklärt: „Alkohol war seit dem Mittelalter und auch davor immer schon präsent. Da einst die hygienischen Verhältnisse schlecht waren und das Trinkwasser verseucht war, wurde es mit Wein oder Bier versetzt, um weniger Krankheiten zu bekommen.“ Dadurch entstand eine gewisse Prägung, dass Alkohol eine positive Sache sei. Die einfache und günstige Herstellung sowie die Tatsache, dass die berauschenden Getränke immer verfügbar waren, führten im Laufe der Zeit dazu, dass Alkohol zur Volksdroge wurde.


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