Darts-Brüder aus Österreich bei WM: Ein Familientreffen im „Ally Pally“

Ein österreichisches Brüderpaar steht in der 2. Runde der Darts-WM in London. Barneveld wurde mit Ronaldo verglichen. Suljovic steigt am Mittwoch ein.

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Wie zuvor sein älterer Bruder Rowby-John zog der Wiener Rusty-Jake Rodriguez bei der Darts-WM in London in die 2. Runde ein.
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London – Die Darts-Weltmeisterschaft in London ist mit ihren verkleideten Stimmungskanonen auf den Rängen auch eine große Party. Die österreichischen Aushängeschilder durften im legendären „Ally Pally“ (Alexandra Palace) bisher mitfeiern. Und weil Rusty-Jake Rodriguez am Montagabend einen Auftaktsieg feierte, wird auch die 2. Runde zum Familientreffen.

Der 20-jährige Wiener setzte sich bei seinem WM-Debüt gegen den Neuseeländer Ben Robb mit 3:1 durch und wandelte auf den Spuren seines Bruders. Rowby-John (27) hatte am Samstag gegen den Waliser Nick Kenny souverän mit 3:0 gewonnen und bekommt es am Mittwoch mit Luke Humphries zu tun. Rusty-Jake trifft am Mittwoch mit Kumpel Chris Dobey ebenfalls auf einen Engländer. Der Wiener könnte sich das Ticket für die 3. Runde unter den Christbaum legen und sich zugleich ein Geburtstagsgeschenk machen – der Darts-Youngster wird am Heiligen Abend 21 Jahre alt.

Der für Österreich antretende Mensur Suljovic, der bisher noch keine Staatsbürgerschaft erhalten hat, hatte zum WM-Auftakt ein Freilos und trifft nun auf den Schotten Alan Soutar.
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Das größte Scheinwerferlicht gehörte am Montagabend aber dem fünffachen Weltmeister Raymond van Barneveld, der 2020 von der großen Bühne im Pfeilesport abgetreten war und in Runde eins einen ungefährdeten 3:0-Comebacksieg gegen Lourence Illagan einfuhr. Der Niederländer wurde nicht nur vor Ort gefeiert. In den sozialen Medien erteilte ein User dem 54-Jährigen den virtuellen Ritterschlag: „Barneys Rückkehr in den Ally Pally ist besser als Ronaldos Rückkehr zu Man United.“ Notiz am Rande: Der Fußball-Superstar war im Sommer zum englischen Rekordmeister Manchester United zurückgekehrt und spülte nach seiner Ankunft in den ersten zehn Tagen rein durch Trikotverkäufe 218 Millionen Euro in die Kassen ...

Falls Sie auf den ersten Auftritt von Routinier Mensur Suljovic warten: Der für Österreich antretende 49-Jährige, der bisher noch keine Staatsbürgerschaft erhalten hat, hatte zum WM-Auftakt ein Freilos und trifft am Mittwoch auf den Schotten Alan Soutar. Ein Party-Crasher? (dale, APA)

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