Tiroler Landesregierung verlängerte Covid-Arbeitnehmerfonds

Die achte Förderperiode dauert vom 1. Jänner bis zum 31. März. Der Fonds ist mit zehn Mio. Euro dotiert. Der ÖGB ist zufrieden, fordert aber „Winterpaket".

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Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP): „Niemand soll zurückgelassen werden."
© EXPA/JOHANN GRODER

Innsbruck – Die schwarz-grüne Tiroler Landesregierung hat den sogenannten Covid-Arbeitnehmerfonds zur Unterstützung für einkommensschwache Beschäftigte, Arbeitslose sowie Alleinerzieherinnen und -erzieher verlängert. Die achte Förderperiode dauert vom 1. Jänner bis zum 31. März, wie das Land am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte. Der Fonds ist mit zehn Mio. Euro dotiert, bisher wurden etwas mehr als sechs Mio. Euro für 14.564 bewilligte Anträge ausbezahlt.

Auch eine rückwirkende Antragstellung für frühere Perioden, für die Anspruchsberechtigten noch keine Unterstützung gewährt wurde, sei weiterhin möglich, wurde betont. „Mir ist es ein großes Anliegen, dass in unserem Land niemand zurückgelassen wird und wir zusammenhalten, gerade in einer so herausfordernden Zeit wie jetzt", erklärte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Die in der dieswöchigen Sitzung der Landesregierung beschlossene Verlängerung sei in Abstimmung mit der Tiroler Arbeiterkammer erfolgt, hieß es.

Reaktionen von ÖGB und SPÖ

Zustimmend reagierte indes Tirols ÖGB-Chef und SPÖ-LAbg. Philip Wohlgemuth. Er befürchtete in einer Aussendung allerdings eine zusätzliche Belastung aufgrund der explodierenden Energiekosten und forderte die Umsetzung des vom ÖGB geforderten „Winterpakets". Als Soforthilfe schlug Wohlgemuth ein Aussetzen der Abschaltungen von Strom- und Gaszufuhr für die Wintermonate vor. Dies wäre enorm wichtig für jene Haushalte, die die Rechnung nicht fristgerecht bezahlen können. „Niemand soll frieren müssen", betonte der ÖGB-Vorsitzende. (APA)

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