Entgeltliche Einschaltung

Schwere Unfälle mit Feuerwerk: Warnungen vor Silvester

  • Artikel
  • Diskussion
Für viele gehört das Feuerwerk zum Jahreswechsel dazu.
© De Moor

Innsbruck – Im vergangenen Jahr kam es trotz weitreichender Verbote europaweit zu schweren Unfällen mit pyrotechnischen Artikeln – einige davon sogar mit tödlichen Folgen. Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) waren in Österreich zwar keine Todesopfer zu beklagen, doch gab es auch hierzulande rund um den Jahreswechsel mehrere Schwerverletzte durch Knallkörper oder Raketen.

Entgeltliche Einschaltung

Laut einer Erhebung des KFV kauft der überwiegende Anteil der befragten Feuerwerksnutzenden (87 Prozent) die von ihnen verwendeten pyrotechnischen Artikel selbst ein. Dennoch wissen 43 Prozent nicht, aus welchem Produktionsland die Produkte stammen. Mehr als ein Fünftel (22 Prozent) der Feuerwerksnutzenden war sich zudem unsicher, ob die erworbenen Artikel in Österreich überhaupt erlaubt sind. Drei Prozent der Feuerwerksbegeisterten geben an, Feuerwerkskörper auch im Ausland zu kaufen – 86 Prozent von ihnen geben günstigere Preise als Motiv an, 37 Prozent erhoffen sich „bessere Effekte“.

Diese vermeintlichen Vorteile können jedoch sehr schnell ins Gegenteil umschlagen, denn: „Der Eigenimport von Feuerwerkskörpern kann nicht nur nach dem Pyrotechnikgesetz illegal sein, sondern birgt aufgrund möglicher Verarbeitungsmängel auch ein unkalkulierbares Risiko“, warnt Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Eigentumsschutz im KFV. Zertifizierte Ware erkennt man unter anderem am CE-Zeichen in Verbindung mit der Zulassungsnummer sowie am Vorhandensein einer deutschen Gebrauchsanleitung am Artikel. (TT)


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung