Reuttener Rotarier erfüllten heuer 99 Herzenswünsche

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Das Organisationsteam rund um Rotary-Präsident Reinhard Schretter sorgte für das Gelingen der Weihnachtsaktion.
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Von Simone Tschol

Reutte – Für strahlende Kinderaugen sorgte die diesjährige Wunschbaumaktion des Rotary Clubs Reutte-Füssen – sowohl diesseits als auch jenseits der Grenze.

Auf ihren Treffen kommen die Mitglieder freundschaftlich zusammen, sprechen über anstehende Dinge und tauschen Ideen zum humanitären Engagement aus. Soziale Einsätze geschehen meist im Verborgenen. Nicht so die Kinderwunschbaum-Aktion, die heuer zum zweiten Mal durchgeführt wurde.

„Das ist ein schöner Tag“, meinte Rotary-Präsident Reinhard Schretter – inmitten eines randvoll mit Weihnachtsgeschenken gefüllten Raumes in der Reuttener Sparkasse.

Im Vorjahr konnten 50 Kinder aus bedürftigen Familien beschenkt werden. Heuer hat sich die Zahl der Wunschzettel fast verdoppelt. 99 Kinder – vermittelt durch die Kinder- und Jugendhilfe der Bezirkshauptmannschaft Reutte und die Mitarbeiterinnen des Sozialmarktes Paulusladen – hatten die Chance, ihre Herzenswünsche im Wert von 40 Euro auf kleine Kärtchen zu schreiben. Diese wurden dann an die Mitglieder des Rotary Clubs weitergegeben, welche die Wünsche erfüllt haben. „Ich finde es toll. Da wird unter den Clubmitgliedern nicht lange diskutiert, sondern einfach gemacht. Auch Sponsoren ließen sich nicht lange bitten. Manche haben die finanziellen Mittel für bis zu zehn Geschenke zur Verfügung gestellt“, freut sich Schretter, der für die Aktion Unterstützung auf breiter Ebene fand. Auch die Kaufleute seien den Rotariern mit Sonderpreisen entgegengekommen oder hätten bei höheren Kosten einfach die Restsumme draufgelegt.

„Ich freue mich sehr, dass wir damit auch heuer wieder Kindern zu Weihnachten eine kleine Freude machen können. Dass auch die ein Geschenk bekommen, deren Eltern es finanziell nicht möglich ist“, sagte der Club-Präsident.

Die Hitliste der Weihnachtswünsche führten heuer Winterstiefel an. „Auch Winterjacken und natürlich Spielsachen fanden sich mehrfach auf den Wunschzetteln“, erklärt Marianne Kunze-Saurer, welche die Präsidentschaft vor Schretter innehatte. Unter all den Kärtchen fanden sich aber auch für Kinder eher ungewöhnliche Wünsche, wie beispielsweise ein Wecker.

Währenddessen herrschte vor der Tür bereits große Anspannung. Die Empfänger der Päckchen fanden sich mit ihren Eltern ein und warteten gespannt auf die Bescherung. Und die strahlenden Kinderaugen waren dann auch Dank genug für die helfenden Hände rund um Reinhard Schretter.


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