Schwimmbad oder Projekt "Seensucht": Viele Fragen offen in Westendorf

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Westendorf – Die Sitzung des Gemeinderates in Westendorf am Dienstagabend wurde mit Spannung erwartet. Bürgermeisterin Annemarie Plieseis (Wir) hatte bei der Gemeindeversammlung in der vergangenen Woche angekündigt, dass der Gemeinderat nun eine Entscheidung treffen werde, ob das Schwimmbad saniert wird oder das Projekt „Seensucht“ errichtet werden soll.

Dementsprechend groß war auch das Interesse der Westendorfer an der Sitzung. Auf der Tagesordnung stand die „Beratung und Beschlussfassung über die Verwirklichung des Freizeitprojektes beim Areal der Stadt Innsbruck in Holzham“.

„Wir können das heute so gar nicht beschließen“, warf dann Gemeinderat Rene Schwaiger (Für Westendorf) ein. Es gebe noch eine Finanzierungslücke von 3,8 Millionen Euro. „Damit ist das Projekt nicht entscheidungsreif“, sagte Schwaiger und auch Joe Lenk (Wirtschaft) verwies darauf, dass ohne eine vollständige Finanzierung der Gemeinderat diesen Punkt so nicht beschließen könne.

Schwaiger brachte einen Antrag auf Abänderung der Beschlussfassung ein. Es solle nicht die Verwirklichung, sondern die weitere Vorgangsweise beschlossen werden. Diesem Einwurf stimmte auch Bürgermeisterin Plieseis zu. Es sollten noch nicht die Bagger auffahren, sondern es gehe nun darum, in die Detailplanung zu gehen und die Förderungen abzuklären.

Der Antrag lautete schließlich auf „Beratung und Beschlussfassung über den Übergang in die Phase 2 – Implementierungsphase – des Freizeitprojektes mit dem Arbeitstitel Seensucht“. Diesem Antrag und damit der weiteren Planung an dem Projekt stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. (aha)


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