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Umsicht, Rücksicht und Vorsicht bei Skitouren: Aufruf an Wintersportler

Alpenverein, Österreich Werbung und Bundesforste rufen Wintersportler dazu auf, die Natur zu respektieren.

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Immer mehr Menschen erkunden Wälder und Berge auf Tourenskiern.
© ÖBf-Archiv/Grinzinger

Innsbruck – Das Tourengehen mauserte sich in den vergangenen Jahren zu einem der beliebtesten Wintersportarten Tirols. Und so wie viele andere Trends war auch dieser von hitzigen Debatten begleitet. Die vielen Menschen in den während der kalten Monate ansonsten ruhigen Teilen der Wälder und Berge störten die Ruhe der Tiere, lautete etwa einer der Kritikpunkte. In einer gemeinsamen Erklärung rufen der Alpenverein, die Österreich Werbung und die Bundesforste dazu auf, die Natur zu respektieren. Umsicht, Rücksicht und Vorsicht seien bei Skitouren das oberste Gebot.

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„Intakte Natur und gesunde Wälder sind als Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten, als Arbeitsplatz und als Erholungsraum für uns Menschen von großer Bedeutung“, sagt Rudolf Freidhager, Vorstand der Österreichischen Bundesforste, die jeden zehnten Quadratmeter Natur in Österreich betreuen. „Voraussetzung dafür ist ein respektvoller Umgang aller mit der Natur und das Einhalten gewisser Regeln beim Aufenthalt in diesen Ökosystemen, gerade auch im Winter“, betont er. Waldränder und schneefreie Flächen sollten gemieden, von Wildruhegebieten, Einstandsbereichen und Fütterungen Abstand gehalten werden.

Österreichs Alpenverein (ÖAV) legt eine sorgfältige Vorbereitung der Touren nahe – bei der Ausrüstung ebenso wie körperlich und geistig. Da es sich um einen Risikosport handelt, seien ein gesunder Verstand und das Vorabinformieren über die vorherrschenden Bedingungen obligatorisch. „Dabei hilft vor allem der aktuelle Lawinenlagebericht“, meint ÖAV-Bergsportexperte Gerhard Mössmer. Wer diesen von Anfang an verfolge, habe „einen besseren Überblick über die Gesamtsituation“.

In diesem Winter und auch in den kommenden Jahren wird das Skitourengehen viele Menschen in die Berge locken, glaubt Lisa Wedding, Geschäftsführerin der Österreich Werbung. „Laut unserer aktuellen Winterpotenzialstudie interessieren sich rund zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher für Bewegung in der Natur. Der Anteil ist in der Corona-Krise um rund 20 Prozent gestiegen.“ (TT)


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