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Land Tirol mahnt Ortschefs bei Freizeitwohnsitzen

Weil Bürgermeister einen Imageverlust in Deutschland befürchten und nicht mehr kontrollieren wollen, warnt LR Tratter vor Amtsmissbrauch.

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Vor allem in den Bezirken Kitzbühel und Kufstein gibt es eine hohe Dichte an Freizeitwohnsitzen.
© APA

Von Peter Nindler

Innsbruck – In Tirol gibt es mehr 16.300 Freizeitwohnsitze, die von 40.000 Personen genützt werden. Dazu kommen noch rund 10.000 nicht gewidmete, aber illegal als Ferienwohnungen genutzte Immobilien. Das Land Tirol drängt deshalb seit Monaten auf schärfere Kontrollen, damit Umgehungen aufgedeckt bzw. verhindert werden. Die Gemeinden werden dafür auch finanziell unterstützt. Jetzt regt sich offenbar Widerstand in der Gemeinde Walchsee. In einem zuletzt bekannt gewordenen Schreiben an das Land hat Bürgermeister Dieter Wittlinger gebeten, die Prüfschritte, um Missstände aufzuzeigen, sollten nur noch auf die in den vergangenen drei Jahren errichteten Objekte angewendet werden.


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