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Chirurg Raimund Margreiter: Ein bewegtes Leben

Heuer ist er 80 geworden, dazu passend ist seine Biographie erschienen. In „Ein Leben für die Chirurgie“ erzählt Raimund Margreiter von 44 Jahren als Chirurg und viel Privatem.

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Raimund Margreiter: Die Chirurgie bestimmte sein Leben – im Bild links bei einer Pressekonferenz. Was wenige wussten: Der gebürtige Zillertaler war ein verwegener Wildwasserpaddler (zu sehen bei der Erstbefahrung des Maha Oya in Sri Lanka). Unlängst feierte Margreiter seinen 80. Geburtstag nach (im Bild rechts) – mit dabei Theo Kelz, dem an der Innsbrucker Klinik zwei Hände transplantiert wurden.
© Parigger/Margreiter/Föger

Von Irene Rapp

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Innsbruck – Wer über 40 Jahre als Chirurg tätig ist, kann viel erzählen. Wenn er noch dazu Raimund Margreiter heißt, noch ein wenig mehr. An die 9000 operative Eingriffe hat der 1941 in Fügen Geborene durchgeführt, vom Kaiserschnitt über Leistenbruch und Hämorrhoiden bis zur Mehrfach-Transplantation. Und dass es die Innsbrucker Klinik in Sachen Verpflanzung von Organen und Körperteilen zu Weltruhm brachte, hat ebenfalls mit ihm zu tun.

„Dabei standen wir am Anfang vor dem Nichts“ erzählt Margreiter. In den 1970er-Jahren wurde er als junger Assistenz-Arzt von Gerhard Hilbe, damals Oberarzt an der Gefäßchirurgie an der Innsbrucker Klinik, gefragt, ob er ihm beim Aufbau eines Nieren-Transplantations-Programmes helfen wolle. Dann trat Hilbe einen anderen Job an und Margreiter stand alleine mit den ersten Vorbereitungen da. Er entschloss sich, weiterzumachen – obwohl für Transplantationen weder eine eigene Abteilung samt Betten, Operationssaalkapazitäten noch Mitarbeiter zur Verfügung standen. Von Vorbehalten an der Klinik ganz zu schweigen.


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