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Foul bei Einstieg in Arbeitswelt: Tiroler Schüler für Ferialjob kaum entlohnt

Arbeiten für ein Dankeschön oder Taschengeld, das dürfte es eigentlich nicht mehr geben. Doch sechs Monate nach dem Ferialjob wartet ein Schüler immer noch auf die Hälfte seines Verdiensts.

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Die Freude auf das erste selbst verdiente Geld war für einen Schüler nur von kurzer Dauer, der Einsatz wurde nicht einmal zur Hälfte entlohnt. Die Gewerkschaft fordert Fairness bei Ferialjobs und Praktika.
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Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Keinen Arbeitsvertrag, Unklarheiten bei der Anmeldung und das vereinbarte Entgelt nicht einmal zur Hälfte ausbezahlt: Sechs Monate und viele erfolglose Versuche, zu seinem Lohn zu kommen, später meldet sich ein 17-Jähriger beim Ombudsteam: Der Unternehmer, für den er im Mai und Juni gearbeitet hat, ist – wenn überhaupt – nur telefonisch erreichbar, die Privatadresse ist nicht bekannt. Immer wieder vertröstet er den Schüler und redet sich damit raus, gerade verletzt oder erkrankt zu sein.


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