Neue Heimat Tirol: 25 Millionen Euro für Sanierung von Wohnanlage

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Sinfonia-Referenzprojekt: Die NHT-Wohnanlage in der Brucknerstraße wurde umfassend saniert.
© NHT

Innsbruck – Eine durchwegs positive Bilanz zieht die Neue Heimat Tirol (NHT) zum Abschluss des EU-Projektes Sinfonia. Insgesamt wurden in der Landeshauptstadt während der letzten sechs Jahre 641 NHT-Wohnungen u. a. mit EU-Mitteln saniert und energietechnisch auf den neuesten Stand gebracht, so die NHT.

„Inklusive der bereitgestellten EU-Gelder sind 25 Mio. Euro in die Modernisierung unserer Bestandsanlagen geflossen“, so NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner. Durch diese Investionen könne der Energiebedarf und so auch der CO2-Ausstoß deutlich gesenkt werden. „Grundsätzlich wollen wir in allen unseren zentral beheizten Bestandsanlagen raus aus Öl und Gas und bis 2030 CO2-neutral sein“, erklärt NHT-Geschäftsführer Markus Pollo. Die NHT als größter gemeinnütziger Wohnbauträger Tirols sei dazu in zahlreichen Forschungsprojekten beteiligt. In Rum entstehe aktuell der größte Passivhaus Plus-Wohnbau Europas. Ein nächstes Leuchtturmprojekt sei das „Haus ohne Heizung“, das 2022 in der Gemeinde Navis erstmals umgesetzt werden soll.

Sinfonia ist ein Projekt, das über 30 Partner aus acht europäischen Ländern in der Förderlinie „Smart Cities & Communities“ eingereicht haben. Die EU stellt dafür Fördermittel in Höhe von insgesamt 27 Mio. Euro zur Verfügung. (TT)

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