Rund 30 Prozent mehr Meisterabschlüsse als im Vorjahr

Die zuständige Ministerin Margarete Schramböck (ÖVP) zeigt sich erfreut über das Plus an Meisterzeugnissen in einem für Lehrlinge schwierigen Jahr.

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Ministerin Schramböck will die Lehr­e weiter modernisieren.
© Hartberger

Innsbruck, Wien – Dass es auch 2021 einen Anstieg bei Zahl der Meisterprüfungen gegeben habe, sei eine sehr erfreuliche Entwicklung, denn „auch dieses Jahr war ein weiteres schwieriges Jahr im Lehrbereich“, erklärt Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP). Insgesamt wurden heuer 5596 Meister- und Befähigungsprüfungszeugnisse ausgestellt, 3565 Befähigungs- und 2031 Meisterprüfungszeugnisse. Das sei ein Anstieg von 28,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2020 und mit 25,1 Prozent sogar mehr als gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019.

Die Top-5-Branchen bei den Befähigungsprüfungen 2021 sind laut Wirtschaftsministerium Versicherungsvermittlung, Gastgewerbe, Beratende Ingenieure, Immobilientreuhänder und Elektrotechnik (absteigend). Die Meisterprüfung wurde am häufigsten im Bereich Fahrzeugtechnik, gefolgt von Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, Tischler, Heizungstechnik und Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung absolviert.

Schramböck erinnert auch an die Novellierung der Gewerbeordnung 2020 mit der Möglichkeit, den Meistertitel in öffentliche Urkunden eintragen zu lassen. Zudem würden Lehrberufe laufend modernisiert. (ver)

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