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Ein Cluster und 49 weitere Omikron-Fälle in Tirol

Drei weitere Mitarbeiter im Ischgler „Kitzloch“ wurden positiv getestet, Massenscreening aller Beschäftigten wurden angeordnet.

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Die Sequenzierung der positiven Proben hat am Donnerstag 49 weitere Omikron-Fälle in Tirol ergeben. Bisher gab es 268.
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Innsbruck – Wie wichtig der öffentliche Aufruf des Landes Anfang der Woche nach Auftreten eines positiven Corona-Falls in der Ischgler Après-Ski-Bar „Kitzloch“ war, haben Testungen der anderen Mitarbeiter gezeigt. Die ursprünglich betroffene Servicekraft hatte sich mit der hochinfektiösen Coronavirus-Variante Omikron infiziert. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurden drei weitere Beschäftigte positiv getestet. Da nicht auszuschließen sei, dass auch mit anderen Mitarbeitern des Unternehmens, die nicht im Kitzloch arbeiten, in der Freizeit Kontakt bestanden haben könnte, habe die Gesundheitsbehörde ein Massenscreening aller Dienstnehmer veranlasst, teilte das Land gestern mit.

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Was die Neuinfektionen in Tirol betrifft, so hat sich die Anzahl in den vergangenen Tagen gegenüber der Vorwoche erhöht. 453 Ansteckungen wurden am Donnerstag gemeldet, dazu liegen 49 weitere positive Covid-Testergebnisse vor, die auf Omikron zurückzuführen sind. Österreichweit gab es 3251 neue Infektionen.

Die effektive Reproduktionszahl, also wie viele Personen von einem Infizierten angesteckt werden, liegt indes noch unter der kritischen Marke von eins – nämlich bei 0,91. Das geht aus dem Donnerstags-Update der Experten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und der TU Graz hervor. Die R-Zahl bezieht sich jeweils auf die vorangegangenen 13 Epidemietage. Die tägliche Steigerungsrate wurde mit 0,5 Prozent beziffert, vor einer Woche war dieser Wert mit minus 5,1 noch rückläufig gewesen, die R-Zahl betrug 0,81.

Kaum Veränderungen zeigt das wöchentliche Abwasser-Monitoring in Tirol: Während der Vorwoche veränderten sich die Belastungswerte im SARS-CoV-2-Abwasser-Screening nur wenig. Die Anzahl an Personen, die SARS-CoV-2-Viren ausscheiden, blieb im Wesentlichen in derselben Größenordnung wie in der vorangegangenen Woche. Die Belastung ist laut Land Tirol vergleichbar mit der Situation Mitte bzw. Ende Oktober 2021. (pn)

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