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Leistungsvereinbarungen bis 2024: Größter Budgetzuwachs für Med-Unis

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„Leistungsvereinbarungen für 2022 bis 2024 sind starkes Bekenntnis zum Hochschulstandort Österreich“, sagt Minister Polaschek.
© APA/Neubauer

Wien – „Die Leistungsvereinbarungen für die Jahre 2022 bis 2024 sind ein starkes Bekenntnis zum Hochschulstandort Österreich“, befindet ÖVP-Bildungsminister Martin Polaschek. Mit 12,3 Milliarden Euro stehe den hiesigen Universitäten damit mehr Geld als je zuvor zur Verfügung. „Wir haben bereits zum dritten Mal in Folge das Budget für die Hochschulen deutlich erhöhen können. Im Vergleich zu den letzten Leistungsvereinbarungen stehen für die kommenden drei Jahre 12,5 Prozent – 1,3 Milliarden Euro – mehr bereit“, sagt der Ressortchef.

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Die Medizinischen Unis Wien, Graz und Innsbruck haben in der Gesamtbetrachtung von 2013 bis 2024 mit einem Zuwachs von mehr als einem Drittel (33,7 Prozent) die höchste Budgetsteigerung, heißt es aus dem Bildungsressort. Seit 2013 könne die Medizinische Universität Innsbruck ein Plus von 44,3 Prozent, die Medizinische Universität Wien ein Plus von 40,3 Prozent verzeichnen. Auch im Rahmen der Leistungsvereinbarungen für die Jahre 2022 bis 2024 falle das Plus für die drei Medizinischen Universitäten mit einer Steigerung von 14 Prozent am größten aus. Spitzenreiterin der medizinischen Universitäten sei die Medizinische Universität Graz mit 16,9 Prozent, gefolgt von der Medizinischen Universität Innsbruck mit 15,6 Prozent. Die Medizinische Uni Wien hat 12,6 Prozent mehr.

Mit den Leistungsvereinbarungen werden Zielvorgaben gesetzt – zur Qualitätsverbesserung. Zielvorgaben sind die Steigerung der Prüfungsaktivität, die Verbesserung und damit Senkung der Betreuungsrelationen durch zusätzliches Personal und der Ausbau von Forschungsschwerpunkten. Die aktuellen Leistungsvereinbarungen sehen rund 60 zusätzliche Professuren und äquivalente Stellen vor. (TT)

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