Michel Houellebecqs „Vernichten“: Ausblick auf das, was drängt

Michel Houellebecqs „Vernichten“ läutet das literarische Frühjahr ein.

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Innsbruck – Das literarische Frühjahr beginnt auch 2022 im Winter. Und es startet mit einem Knall: Anfang nächster Woche erscheint, nur Tage nach dem französischen Original, der neue Roman von Michel Houellebecq in deutscher Übersetzung. Über den Inhalt von „Vernichten“ ist noch wenig bekannt. Houellebecq schreibe einmal mehr „über die drängenden Themen unserer Zeit“, teilt der Dumont-Verlag mit. Die TT wird berichten – die Vertraulichkeitsvereinbarung läuft bis 11. Jänner. Ebenfalls aus Frankreich kommt „Serge“, der neue Roman von Yasmina Reza. Die – Obacht! – „Auschwitz-Komödie“ erscheint Ende Jänner. Auch neue Bücher der Nobelpreisträger Peter Handke („Zwiegespäch“) und Orhan Pamuk („Die Nächte der Pest“) sind angekündigt.

Das Tiroler Literaturjahr beginnt im Februar mit „Regenbogenweiß“, dem zweiten Roman von Friederike Gösweiner. Ende Februar erscheinen Christoph W. Bauers neuer Gedichtband „an den hunden erkennst du die zeiten“ und Klaus Rohrmosers neue Erzählung „Flüstern“. Die Innsbrucker Lyrikerin Siljarosa Schletterer veröffentlicht im März ihr erstes Buch „azur ton nähe“. Auch die Südtiroler Joseph Zoderer („Bäume im Zimmer“) und Sabine Gruber („Am besten lebe ich ausgedacht“) legen neue Lyrik vor. Im April erscheint Judith W. Taschlers neues Buch „Über Carl reden wir morgen“ und Bernhard Aichner veröffentlicht im März mit „Brennweite“ seinen dritten Bronski-Krimi. (jole)

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