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Märchenprinz Feller in Zagreb am Weg zur Schneekönigin

Tirols Ski-Ass Manuel Feller soll seine gute Form heute (15.30/18.40 Uhr, TT.com-Live-Ticker) im Zagreb-Slalom umsetzen. 2021 war er hier Zweiter. Michael Matt greift voll an.

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Der Tiroler Manuel Feller fährt um die ersten Slalom-Punkte.
© gepa

Zagreb – Vom Winter wird man wohl bei 14 Grad und angesagtem Regen auch heute in Zagreb wenig sehen – die besten Slalomfahrer soll das aber nicht stoppen, sondern nur noch mehr fordern. Eine gute Form ist bei schwierigen Bedingungen das Ass im Ärmel.

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Das Ass im Ärmel des ÖSV in der „Problem-Zone Slalom“ ist Manuel Feller, der pfeilschnelle Tiroler, der hier im Vorjahr auf den zweiten Rang fuhr. Seinen ersten Weltcupsieg verpasste der 29-jährige Fieberbrunner damals nur um 0,1 Sekunden. Die Premiere holte Feller dafür wenige Tage später in Flachau nach, wo ihn der legendäre „Märchenwiese“-Sager zum Märchenprinzen machte.

Passend zur Fabelwelt gibt es heute in Zagreb (15.30/18.40 Uhr, TT.com-Live-Ticker) die „Snow Queen Trophy“ zu gewinnen, die wiederum nicht ganz so passend den Damen ebenso wie den Herren überreicht wird. Aber nach zwei Nullnummern in den beiden bisherigen Saison-Slaloms nimmt der im Riesentorlauf starke Feller gerne auch die „Schneekönigin“ in seine Titelliste auf.

In Zagreb war ich immer schnell und bin um das Podest mitgefahren. Es ist ein Lauf zum Attackieren.
Manuel Feller

„In Zagreb war ich immer schnell und bin um das Podest mitgefahren“, sagt der Vize-Weltmeister von 2017. „Im Allgemeinen kommt uns der Hang sehr entgegen, es ist ein extrem langer Lauf zum Kämpfen und Attackieren.“ Der Madonna-Slalom, in dem Feller kurz vor Weihnachten in Lauf eins ausschied, ist verdaut: „Ich lasse mir nicht gerne eine Sekunde aufbrennen. Aber ich weiß, dass ich schnell Ski fahren kann, und ich möchte das umsetzen, was ich im Training zeige.“

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Neues Selbstvertrauen und Rennkilometer im flachen und eisigen Gelände holte sich der Weltcupsieger gemeinsam mit den Kollegen am Weißensee. Zumal der Monat Jänner mit fünf Slaloms aufwartet. Das Olympia-Ticket wird Feller nicht mehr zu nehmen sein, mehr zittern muss da schon Michael Matt.

Der Flirscher Olympia-Zweite von 2018 verpasste in Val d’Isère (FRA) den zweiten Lauf und kam in Madonna auf Rang 20. Zu wenig für einen Mann mit seinen Ansprüchen. „Zagreb ist ein lässiger Hang, die Schwünge sind super zum Ziehen. Das liegt mir sehr gut“, meinte Matt, der neben Feller, Fabio Gstrein und Dominik Raschner einer von vier Tirolern ist. Einen weiteren Schritt nach vorne tun will nach der Verletzung auch Marco Schwarz. Der Kärntner hat ebenso wie Feller diese Saison noch keinen Weltcup-Punkt eingefahren. Zeit, das zu ändern.


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