Theatermacher aus See auch in schwierigen Zeiten aktiv

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Szene aus der neuen Komödie „Ich weiß von nichts“.
© See Theater

See – Das waren noch unbeschwerte Zeiten: Im Jänner 2019 sorgte Bischof Hermann Glettler mit einem Gastauftritt bei der Heimatbühne See für Aufsehen. Der Bischof bewies schauspielerisches Talent im Stück „Don Camillo und Peppone“ und erntete tosenden Applaus.

Wie die meisten Kulturschaffenden hat die Pandemie auch das erfolgreiche Amateur-Ensemble von See Theater (früher Heimatbühne See) vor schwierige Rahmenbedingungen gestellt. Einige Darsteller mussten in den vergangenen Wochen in Quarantäne. Der Flyer mit der Premiere-Ankündigung für 6. Jänner war bereits gedruckt, als Spielleiter Albert Tschallener vor wenigen Tagen die Reißleine ziehen musste. „Wir hoffen sehr, dass wir unsere neue Komödie am 20. Jänner und dann jede Woche am Donnerstag bis Ostern aufführen können“, sagte der Spielleiter gestern am Dreikönigstag. „Immer vorausgesetzt, die Behörde erlaubt den Theaterbetrieb.“

Regisseur Tschallener hat diesmal die Zweiakter-Komödie „Ich weiß von nichts“ des Autors Daniel von Wattenwyl für das zwölfköpfige Ensemble bearbeitet. Zum Inhalt: Leo Lustenberger und sein Freund Valentin wachen nach einer durchzechten Nacht verkatert im Wohnzimmer auf. Leo hatte seine Beförderung zum Oberstaatsanwalt gefeiert. Der Bundespräsident hält die Laudatio und wird plötzlich vermisst. Licht ins Dunkel soll Chefinspektor Pölsterli bringen. Turbulent wird es, als Leo und Valentin den Bundespräsidenten gefesselt und geknebelt in der Besenkammer finden. Das Chaos ist perfekt, als auch noch zwei leichte Damen auftauchen. Nun ist Leos Einfallsreichtum gefragt.

Weitere Infos unter www.see.theater, Tickets € 10, Reservierung bei der TVB-Infostelle See, Tel. 050990400 oder online. (hwe)


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