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Gemeindereferent Tratter: „Gemeinderatswahl findet statt“

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Gemeindereferent Hannes Tratter sieht keinen Grund, die Gemeinderatswahlen am 27. Februar zu verschieben.
© Rudy De Moor

Trotz der steigenden Corona-Infektionen und der anrauschenden Omikron-Welle werden die Gemeinderatswahlen wie geplant stattfinden. Das stellt Gemeindereferent LR Hannes Tratter (VP) gegenüber der TT klar. Die NEOS hatten bereits im November eine Absage gefordert. „Eine Verschiebung der Wahl kann ich dezidiert ausschließen – die Wahl wird am 27. Februar stattfinden. Es gibt – sowohl hinsichtlich des Wahlkampfes als auch der Wahlen an sich – ausreichend Möglichkeiten, diese abzuwickeln – mit entsprechenden Präventionskonzepten, Briefwahl oder Online-Veranstaltungen.“

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Tratter verweist in diesem Zusammenhang auf die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl in Kärnten im Februar vergangenen Jahres. „ Sie hat gezeigt, dass ein guter und reibungsloser Ablauf möglich ist. Gerade im heutigen digitalen Zeitalter und vor dem Hintergrund der anhaltenden Pandemie werden alternative Umsetzungsmöglichkeiten immer wichtiger.“ Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie die zahlreichen Gemeinderäte seien ein Garant dafür, dass die Wahlabwicklung wie schon in den vergangenen Jahren perfekt funktionieren werde. In den nächsten Wochen sollen darüber hinaus vor allem die Briefwahl offensiv beworben und die Gemeinden dafür stärker sensibilisiert werden.

Für Gahr muss die Euregio an einem Strang ziehen.
© De Moor

Die im Vorjahr knapp 2,5 Millionen Lkw-Fahrten am Brenner bezeichnet ÖVP-Nationalrat Hermann Gahr (VP) als Alarmsignal und zugleich als Auftrag für die Europaregion Tirol. „Südtirol, das Bundesland Tirol und das Trentino müssen an einem Strang ziehen, damit es zu einer nachhaltigen Entlastung auf der Brennerstrecke und zu einer Verlagerung der Gütertransporte von der Straße auf die Schiene kommt.“ Zugleich benötige es schon jetzt Maßnahmen für die transitgeplagte Bevölkerung. Als eine machbare Lösung führt Gahr einmal mehr einen Luegtunnel statt der Brückensanierung an.

Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer kritisierte zuletzt erneut die Lkw-Blockabfertigungen. „Die Tiroler Blockabfertigung bringt keine Lösung, sie führt nur zu noch mehr Verkehrsproblemen.“ Die Blockabfertigung sei nach Auffassung Bayerns allenfalls nur in Notfallsituationen zulässig, um einen Verkehrskollaps zu vermeiden. Die derzeitige Praxis gehe aber weit darüber hinaus, forderte sie erneut ein Einschreiten der Europäischen Kommission. (pn)


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