Trigos-Einreichung startet: Nachhaltig arbeiten, viel gewinnen

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Meinschad setzt sich für nachhaltiges Wirtschaften ein.
© Die Fotografen

Innsbruck – Verzehnfacht haben sich die Initiativbewerbungen, gesunken ist die Mitarbeiter-Fluktuation, sagt Simon Meinschad, Geschäftsführer der Firma Hollu. Seit der Unternehmer sich für die Implementierung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in seiner Firma entschieden habe, habe er nur gewonnen. Von nicht messbaren Dingen wie „mehr Mitarbeiter-Freude“ bis hin zu ganz konkreten Preisen – etwa dreimal der Trigos, also die österreichische Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften. Und für die hat Meinschad gestern auch gemeinsam mit der Wirtschaftskammer und dem Land Tirol geworben. Alle zwei Jahre wird der eigentlich bundesweite Preis auch in Tirol vergeben – die Einreichung startet jetzt.

Nachhaltigkeit stehe aktuell ganz vorne auf der politischen Agenda, Unternehmen seien dabei wichtige Partner für die Politik, erklärte Christoph Walser, Präsident der Wirtschaftskammer. „Die verstärkte Regionalisierung von Wirtschaftsaktivitäten reduziert Transportleistungen und verringert negative Auswirkungen auf die Umwelt“, so Landeshauptmann-Stv. Ingrid Felipe, „zudem kurbelt sie die lokale Ökonomie an, was sich positiv auf die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen aus- und einer Zersiedelung des Raumes entgegenwirkt.“ Und auch für Kunden werde das Thema heute immer wichtiger. Verdiene man beim Guttun für das Klima auch noch Geld, stimme die Richtung, sagt Walser.

Eine erste Ahnung, wo man als Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit stehe, gebe der Fragebogen zur Trigos-Einreichung, so Meinschad, der diese wärmstens empfiehlt. Infos unter: www.trigos.at (ah)

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