Teuerung über EU-Schnitt: Inflation in Österreich bei 2,8 Prozent

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Die EZB hat kürzlich ihre Inflationsprognose für das neue Jahr auf 3,2 Prozent angehoben.
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Wien – Die Inflation im Euroraum zieht weiter an. 2021 stiegen die Verbraucherpreise im Durchschnitt um 2,6 %. Österreich liegt mit 2,8 % über dem Euro-Durchschnitt, so eine Auswertung der wirtschaftsliberalen Denkfabrik Agenda Austria. Die Unterschiede zwischen den Inflationsraten der Euromitglieder waren im Dezember so hoch wie noch nie. „Aufgrund der starken Unterschiede in der Preisentwicklung ist eine Geldpolitik für den gesamten Euroraum schwierig“, sagt Agenda-Austria-Ökonomin Heike Lehner. Dennoch sei es an der Zeit, dass die EZB, wie auch die anderen großen Zentralbanken, den Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes einleitet, damit die Inflation wieder zum Zielwert von 2 % zurückkehre, so Lehner.

Die EZB hat kürzlich ihre Inflationsprognose für das neue Jahr auf 3,2 % angehoben. In den Reihen der Währungshüter sind aber zuletzt Warnungen vor einer länger anhaltenden hohen Inflation laut geworden. Trotz der Zinswende in Großbritannien und Erhöhungssignalen aus den USA bleibt die EZB zudem vorerst bei der Politik des billigen Geldes. (TT)

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