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Zwei sind schon vor dem Start raus: Das Dschungelcamp geht heute in die 15. Runde

Es ist angerichtet: Elf Kandidaten ziehen ins Dschungelcamp von Südafrika. Zuletzt gab es noch etwas Bewegung im Teilnehmerfeld. Vom Wäschemodel über den Promi-Bodyguard bis zu gescheiterten Datingshow-Geschöpfen ist alles dabei, was (k)einen Rang und Namen hat. Achja, und die Polizei ermittelt.

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Gestatten? Der diesjährige Kader fürs Dschungelcamp.
© RTL

Von Tamara Stocker

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Köln – Nach einem Jahr Corona-bedingter Zwangspause grassiert es wieder: Das Dschungelfieber. Erstmals allerdings nicht in vertrauten australischen Gefilden. Die Spinnen und Spinner werden gleich auf einen anderen Kontinent gekarrt: In Südafrika teilen sie sich ab Freitag, 21. Jänner (21.30 Uhr, danach täglich um 22.15 Uhr auf RTL) zwei Wochen lang Pritsche und Plumpsklo und kreischen sich auf dem Weg zum Dschungelthron durch allerhand Ekel-Prüfungen.

Zum nunmehr 15. Mal hat sich RTL darum bemüht, ein Dutzend weltberühmter Unbekannter zum beschaulichen TV-Lagerfeuer zu versammeln. Das „Star" in „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" darf ja schon seit Jahren als Synonym für halb-, -viertel oder gar nicht berühmt gelesen werden. Einer der bekannteren Teilnehmer in diesem Jahr – Katzenberger-Gatte Lucas Cordalis – musste das Feld schon frühzeitig räumen. Grund: Ein positiver Corona-Test. Ob er zu einem späteren Zeitpunkt noch nachrücken darf, steht noch nicht fest.

Apropos nachrücken: Das durfte auch Jasmin Herren, die Ex-Frau des 2021 verstorbenen Schauspielers und Sängers Willi Herren. Sie ersetzt Krawallbürste Christin Okpara, die wegen eines mutmaßlich gefälschten Impfzertifikats von RTL verbannt wurde.

Doch mit „Saturday Night Fever"-Ikone Tara und dem glitzernden Mode-Guru Harald Glööckler dürften zumindest noch zwei einigermaßen bekannte Gesichter dabei sein (die sich durch regelmäßige Botox-Eingriffe allerdings auch hie und da mal verändern, Anm.). Der Großteil der restlichen Kandidatenschar dürfte dann aber wirklich nur eingefleischten Trash-TV-Kennern oder treuen Klatschblätterlesern ein Begriff sein. Aber, wie auch schon oft bewiesen: Der nicht vorhandene Bekanntheitsgrad schmälert nicht unbedingt den Unterhaltungsfaktor. Es ist jedenfalls eine brisante Mischung an Charakteren, die RTL da in diesem Jahr zusammengerührt hat.

📸 In der Bildergalerie stellen wir die diesjährigen Buschbewohner:innen vor:

Diese Z-Promis ziehen ins Dschungelcamp

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TARA TABITHA: Schon im zarten Alter von 17 Jahren mischte sie die heimische TV-Szene auf – in der promillereichen ATV-Sendung „Saturday Night Fever" erlangte sie rasch Kultstatus. In Deutschland ist die mittlerweile 28-Jährige noch ein recht unbeschriebenes Blatt, kürzlich war sie in der Kuppelshow „Ex on the beach" zu sehen. Jetzt hofft sie, im Dschungel „ein paar cute boys" zu treffen. Ob das was wird?

TARA TABITHA: Schon im zarten Alter von 17 Jahren mischte sie die heimische TV-Szene auf – in der promillereichen ATV-Sendung „Saturday Night Fever" erlangte sie rasch Kultstatus. In Deutschland ist die mittlerweile 28-Jährige noch ein recht unbeschriebenes Blatt, kürzlich war sie in der Kuppelshow „Ex on the beach" zu sehen. Jetzt hofft sie, im Dschungel „ein paar cute boys" zu treffen. Ob das was wird?

© RTL

HARALD GLÖÖCKLER: Pompös ist das Dschungelcamp definitiv nicht. Ob der exzentrische Modedesigner daran was ändern wird? Für ihn erfüllt sich mit der Teilnahme jedenfalls ein Traum – nach zwei Jahren „Pandemie-Camp" sei er froh, mal wieder rauszukommen. Ob er sich da nicht zu früh freut?

HARALD GLÖÖCKLER: Pompös ist das Dschungelcamp definitiv nicht. Ob der exzentrische Modedesigner daran was ändern wird? Für ihn erfüllt sich mit der Teilnahme jedenfalls ein Traum – nach zwei Jahren „Pandemie-Camp" sei er froh, mal wieder rauszukommen. Ob er sich da nicht zu früh freut?

© RTL

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Die unbestritten vertrautesten Gesichter sind natürlich auch in der neuen Staffel mit von der Partie: Das Moderationsduo Sonja Zietlow und Daniel Hartwich führt gewohnt bissig durch die Show. Und sogar der Arzt, dem die Z-Promis seit Staffel eins vertrauen – „Dr. Bob" – wurde extra von Australien nach Südafrika eingeflogen, um sich um die Wehwehchen der Wehleidigen zu kümmern.

Der Lagerarzt hat die Teilnehmer schon stilvoll eingestimmt: „In Südafrika sind Skorpione und Schlangen die größte Gefahr für unsere Stars. Wir haben ihnen bereits erklärt, wie vorsichtig sie im Camp sein müssen. Uns ist es wichtig, ihnen klar zu machen, dass sie nicht in einem Studio leben, sondern in der echten Wildnis."

Cordalis hat Corona

Im Vorfeld waren es aber wie erwähnt nicht giftige Tiere, sondern die unselige Corona-Krise, die das Kandidatenfeld ein wenig durcheinandergewirbelt hat. Zwei Tage vor Beginn wurde bekannt, dass Lucas Cordalis nicht wie geplant einziehen wird. „Bei dem Sänger wurde bei einem PCR-Test nach der Einreise in Südafrika das Coronavirus nachgewiesen", so RTL. Dem Ehemann von Reality-Star Daniela Katzenberger gehe es allerdings gut, er habe keinerlei Symptome. Ob der 54-Jährige zu einem späteren Zeitpunkt noch ins Camp nachziehen werde, stehe noch nicht fest. Die Staffel startet nach RTL-Angaben nun zunächst mit elf Kandidaten.

Kandidatin fälschte wohl Impfzertifikat

Und von diesen elf ist eine bereits eine Nachrückerin. Die Witwe von Schauspieler Willi Herren, Jasmin Herren, zieht als Ersatzkandidatin für Christin Okpara ein. Bei der Kuppelshow-Kandidatin Okpara hatten sich laut RTL „Unstimmigkeiten zum Impfstatus" ergeben. Ihr Vertrag sei gekündigt. Okparas Manager war für die Deutschen Presse-Agentur zuerst nicht zu erreichen. Die Bildzeitung zitierte ihn so: „Wir können uns dazu aktuell nicht äußern." Laut Bundespolizei wurde ein Verfahren eingeleitet wegen des dringenden Verdachts, einen gefälschten Impfnachweis vorgelegt zu haben.

Modestar Harald Glööckler hingegen ist dabei – und voller Vorfreude. Er vermisse nichts, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Ich habe mich darauf eingestellt, diese großartige Challenge mitzumachen." Ihm sei von Beginn an klar gewesen, dass man auf einige Dinge für einige Zeit verzichten müsse. „Auch das ist für mich als Künstler eine wundervolle Erfahrung: Einfach mal festzustellen, wie es ist, wenn man gar nichts hat außer die Kleider am Leib und auch nicht unbedingt immer genug zu essen."


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