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Schwere Entscheidungen vor der Wahl in Strengen und Nauders

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Strengen, Nauders – Kandidieren oder nicht mehr kandidieren? Auch eineinhalb Monate vor der kommenden Gemeinderatswahl am 27. Februar haben das noch längst nicht alle Kommunalpolitiker für sich entschieden. Noch unentschlossen ist derzeit etwa der Strenger Bürgermeister Harald Sieß. In der Stanzertaler Gemeinde ist es derzeit alles andere als einfach, die Bürger für die Lokalpolitik zu motivieren: „Es ist derzeit noch offen“, sagt Sieß zu seiner Kandidatur „es ist total schwer, die Leute zusammenzubringen.“ Von seiner Liste haben zwei bereits definitiv Nein gesagt, einer würde überlegen. Bis Ende der Woche soll nun eine Entscheidung fallen, wie es weitergehe und ob man sich als Liste noch einmal der Wahl stellen werde, sagt Sieß, der seit 2010 Dorfchef ist. Bei der letzten Wahl war er der einzige Bürgermeisterkandidat.

In Nauders sind die Würfel hingegen gefallen. Bürgermeister Helmut Spöttl will eine zweite Amtszeit anhängen, wie er erklärt. Seine „Liste Nauders“, die bei der letzten Wahl 44,7 Prozent der Stimmen erhalten hatte, wird sich wieder der Wahl stellen. Das Team bestehe großteils aus erfahrenen Gemeinderäten, aber auch einige neue Gesichter seien dabei. Offensiven Wahlkampf will er heuer allerdings nicht machen. „Aktuell ist es sehr ruhig“, betont Spöttl.

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Noch offen ist, ob er einen Herausforderer bekommt. „Wir wissen noch nicht, was wir tun“, sagt Elmar Monz, der für die Gemeinschaftsliste Nauders im Gemeinderat sitzt. „Derzeit ist noch alles offen.“ Auch ob man überhaupt noch einmal antreten wird. (mr)


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