Kirchberger ÖVP: Frische Kräfte und ein neuer Name

Erstmals tritt die ÖVP in Kirchberg als Liste „Kirchberg NEU denken“ gemeinsam an.

  • Artikel
  • Diskussion
Die ÖVP in Kirchberg tritt erstmals als eine einheitliche Liste mit dem Namen „Kirchberg NEU denken – gemeinsam mit Peter Schweiger“ bei der Gemeinderatswahl an.
© Angerer

Von Harald Angerer

Kirchberg i. T. – Es war ein Kraftakt, der nun in einer gemeinsamen Liste mündete. Die ÖVP in Kirchberg war bisher in Bünde und unterschiedliche Listen aufgeteilt. Peter Schweiger ist es in den vergangenen Monaten gelungen, die Kräfte zu einen, und so tritt er mit einer ÖVP-Einheitsliste an. „Es war mir sehr wichtig, dass alle Bereiche der ÖVP eingebunden sind, und das ist uns gelungen. Wir haben ein sehr gutes und junges Team aus den verschiedensten Bereichen zusammenstellen können und haben die Liste nun auch bei der Gemeinde eingereicht“, schildert Schweiger.

Der 50-jährige Lkw-Fahrer wird auch selbst ins Rennen um den Bürgermeister gehen und damit den amtierenden SPÖ-Bürgermeister Helmut Berger herausfordern. Die Liste wird unter „Kirchberg NEU denken – gemeinsam mit Peter Schweiger“ antreten und das „Neu“ soll auch in der Kandidatenliste zu sehen sein.

Insgesamt umfasst die Liste 34 Personen, von erfahrenen Kommunalpolitikern wie Franz Heim und dem neuen ÖVP-Kirchberg-Obmann und Gemeinderat Matthias Gröderer bis hin zu neuen Kräften wie Marie-Theres Filzer von der JVP. Der amtierende Vizebürgermeister Andreas Schipflinger findet sich gar erst auf Platz neun. „Wir brauchen nicht mit dem Namen ,Kirchberg NEU denken‘ antreten und dann alles beim Alten lassen“, sagt dazu Schipflinger. Er sieht selbst auf Platz neun gute Chancen, Ziel ist es, die bisherigen zehn Mandate im Gemeinderat zu halten.

Die Themen der neuen Liste sind unter anderem, die Kommunikation in der Gemeinde zu verbessern, ein Controlling einzuführen und vor allem das Budgetloch zu stopfen. „Wir haben über Jahrzehnte alle Einnahmen ausgegeben und keine Rücklagen gebildet. So kann und darf es nicht mehr weitergehen“, sagt Schipflinger.


Kommentieren


Schlagworte