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Impact Hub Tirol: Von Wirkung und Wandel in der Wirtschaft

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Völlenklee, Ganzmann und Auer (v. l.) vom Impact Hub Tirol.
© Hamedinger

Von Anna Haselwanter

Innsbruck – Wer mit seinem Start-up nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein will, sondern auch sozial und ökologisch etwas verändern möchte, kann sich seit Mitte 2021 an den Impact Hub Tirol wenden – ein Netzwerk aus jungen Menschen, „die sich gemeinsam den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen wollen“, wie Gründerin Jana Ganzmann und ihr Kollege Alexander Auer schildern. Mit einem dritten Co-Founder – Johannes Völlenklee – und verschiedenen Sponsoren und Beratern an Bord hat sich die Organisation bereits einen Namen gemacht.

40 Mitglieder zählt das Gründerzentrum ein halbes Jahr nach Start, heuer sollen es 300 werden. Weltweit zählt das Impact-Hub-Netzwerk über 16.000 Mitglieder, schildern Ganzmann und Auer. So ergebe sich ein ungeheures Know-how, an das angezapft werden kann.

Davon profitiert hat unter anderem bereits Daniel Sperl, Kopf seines kleinen Familienunternehmens „Klimabohne“, wie er sein Kaffee-Start-up nennt. Sperl vertreibt kolumbianischen Kaffee und achtet dabei auf ökologische Herstellung, faire Bezahlung und klimafreundlichen Transport – etwa per Segelschiff und Lastenrad. „Die Wirtschaft ist dabei Werkzeug, nicht Ziel“, sagt er und trifft damit den Grundgedanken des Impact-Hubs, das seinen Ursprung in London hat.

Statt auf Profit soll auf Gemeinwohl gesetzt werden, damit ein gesellschaftlich-ökologischer Mehrwert entsteht. Die Tiroler Version des Hubs bietet zahlreiche Programme und Hilfestellungen, um Unternehmen nachhaltig gestalten zu können. Denn nur gemeinsam könne man einen Unterschied machen.


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