Mehrere schwere Skiunfälle an sonnigem Freitag in Tirol

Das schöne Wetter trieb am Freitag zahlreiche Menschen auf die Tiroler Pisten. Die Notarzthubschrauber mussten mehrfach wegen Skiunfällen ausfliegen und Verletzte bergen.

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Innsbruck – Bei schönstem Wetter kam es am Freitag in Tirol zu zahlreichen Skiunfällen. Darunter auch zu einigen schwereren Verletzungen, wodurch die Besatzungen der Notarzthubschrauber einiges zu tun hatten.

Im Zillertal kam es zu zwei schweren Skiunfällen. Gegen 12 Uhr verlor ein 24-Jähriger am Hintertuxer Gletscher die Kontrolle über seine Skier, kam zu Sturz und rutschte mit hoher Geschwindigkeit gegen eine mit einer Anprallmatte geschützten Liftstütze. Der Deutsche wurde mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in die Innsbrucker Klinik eingeflogen.

Nur wenige Stunden später, gegen 15.45 Uhr, kam es in einem Zillertaler Skigebiet zu einem weiteren Skiunfall. Ein 26-Jähriger kam bei einem Ziehweg aus bisher unbekannter Ursache über den Pistenrand hinaus und stürzte ca. 13 Meter in den Wald. Schwer verletzt kam er unter einem Baumstamm zum Stillstand. Die Besatzung des Notarzthubschraubers „Martin 7" barg den Schwerverletzten und flog ihn in die Klinik Innsbruck.

Schon gegen 10.30 Uhr war es in Sölden zur Kollision zweier Skifahrer gekommen. Die beiden Deutschen, ein 47-jähriger Mann und eine 60-jährige Frau waren unabhängig voneinander auf eine wenig frequentierte Piste abgefahren, als es zur Kollision kam.

Wegen einer akuten Rückenverletzung musste der 47-Jährige von der Pistenrettung erstversorgt und in weiterer Folge per Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Zams eingeflogen werden. Dort wurden laut Angaben der Polizei Rippenbrüche diagnostiziert. Die beteiligte 60-Jährige blieb laut ersten Informationen unverletzt. (TT.com)


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