Haie sind wieder in Not
Von wegen Aufwärtstrend: Einen Tag nach dem 5:3-Sieg in Fehervar verlor der HC Innsbruck in der ICE League am Samstag 2:3 bei Schlusslicht Linz.
Von Tobias Waidhofer
Linz – Viel nahmen sich die Linzer und die Innsbrucker in den vergangenen Eishockey-Wochen nicht. Während die Haie zwei der letzten zehn Spiele gewannen, war es bei den Oberösterreichern genau eines. Der kleine, aber feine Unterschied? Die Haie triumphierten am Freitagabend mit 5:3 in Fehervar und schritten mit frisch getanktem Selbstvertrauen auf das Eis.
Und spätestens Mitte des Startdrittels nahmen die immer noch ersatzgeschwächten Tiroler das Zepter in die Hand – und die Tatsache, dass der Linzer Smith seinen Kollegen mit einer Vier-Minuten-Strafe einen Bärendienst erwies, nutzte Jan Lattner mit einem wuchtigen Abschluss zum 1:0 für den HCI. Mit diesem Stand ging es auch in die erste Pause.
Die Gastgeber kamen dann aber deutlich verbessert aus der Kabine, das ein oder andere Mal musste HCI-Keeper McCollum dabei seine Klasse demonstrieren. Und nachdem die Linzer in zwei Überzahlspielen fast quälend ungefährlich blieben, schlugen die Haie bei ihrem Powerplay nach einem schönen Spielzug eiskalt zu: Tim McGauley traf zum 2:0 (36.). Doch die Oberösterreicher antworteten postwendend – es war immer noch die 36. Spielminute – mit dem 1:2-Anschlusstreffer. In der Folge drückten die Gastgeber, doch die Haie retteten den Vorsprung in die abschließende Pause.
Der war aber dann gleich dahin, weil Lebler zum 2:2 abfälschte (43.). Linz drückte zwar in der Folge, doch auch Joel Messner hätte nach 46 Minuten durchaus treffen können. Das Spiel lag auf Messers Schneide. Doch die Linzer erzwangen dann im letzten (fragwürdigen) Powerplay durch Brian Lebler den Siegtreffer – die Haie verloren 2:3.
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