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Die NFL-Zeit von „Big Ben" ist abgelaufen: Chiefs bezwingen Steelers

„Big Ben" Roethlisberger ist ein Quarterback, wie es in der NFL keinen anderen gab. Seine Zeit in der besten Football-Liga der Welt ist aber abgelaufen, das wurde beim 21:42 gegen die Kansas City Chiefs noch einmal deutlich. Tampa Bay setzte sich gegen Philaldelphia durch, San Francisco schaltete Dallas aus.

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Steelers-Quarterback Ben Roethlisberger wurde von den Chiefs in die NFL-Pension geschickt.
© Scott Winters/Icon Sportswire via www.imago-images.de

Kansas City/Tampa (Florida) - Die Kansas City Chiefs haben ihr Playoff-Duell mit den Pittsburgh Steelers 42:21 gewonnen und damit die 18 Jahre währende Karriere von Quarterback Ben Roethlisberger wohl endgültig beendet. Der Spielmacher der Steelers hatte schon zum Ende der Hauptrunde gesagt, dass seine NFL-Karriere nach dieser Saison wohl endet und er nach zwei Super-Bowl-Titeln mit den Steelers aufhören wird. In seinem demnach letzten Auftritt in der National Football League reichte Roethlisbergers Leistung am Sonntagabend (Ortszeit) bei weitem nicht, um seiner Mannschaft eine Chance zu geben gegen die viel zu starken Chiefs.

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Der Routinier brachte 29 seiner 44 Versuche zu einem Mitspieler und beendete das Spiel mit Pässen über 215 Yards und zwei Touchdowns. Er stand damit klar im Schatten von Patrick Mahomes, der auf überragende fünf Touchdownpässe und insgesamt 404 Yards kam. Sogar Travis Kelce warf einen Touchdownpass für die Chiefs.

Kansas City, 2020 Sieger und 2021 den Tampa Bay Buccaneers im Super Bowl unterlegen, trifft in der Divisional Round am kommenden Wochenende nun auf die Buffalo Bills (Montag 0.30 Uhr MEZ). Auch in dieser Partie sind die Chiefs der Favorit, wenn auch nicht so eindeutig wie gegen die Steelers. Nach verhaltenem Start beider Mannschaften und einer 7:0-Führung für die Steelers kamen die Chiefs mit Macht zurück und erzielten 35 Zähler in Serie.

Brady führte Buccaneers zu souveränem Sieg

Die Tampa Bay Buccaneers um Star-Quarterback Tom Brady haben weiter die Chance auf den erneuten Gewinn der Super Bowl. Vor den eigenen Fans holten die Bucs am Sonntag ein 31:15 gegen die Philadelphia Eagles und stehen am kommenden Wochenende in der Divisional Round. Schon zur Halbzeit hatte Brady seine Mannschaft zu einer komfortablen 17:0-Führung geführt.

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Nach dem dritten Viertel stand es 31:0, ehe die Eagles mit zwei schnellen Touchdowns im letzten Viertel für einen Moment noch einmal Hoffnung schöpften. Der nächste Gegner der Buccaneers hängt vom Ausgang der weiteren Play-off-Begegnungen ab.

Brady, mit sieben Super-Bowl-Siegen erfolgreichster NFL-Profi der Geschichte, hatte einen nahezu fehlerfreien Nachmittag, brachte 29 seiner 37 Versuche zu einem Mitspieler und beendete die Partie mit Pässen über 271 Yards und zwei Touchdowns.

Die Bucs haben die Super Bowl im Februar 2021 in Bradys erster Saison mit dem Team gewonnen. Die sechs anderen Meisterringe erarbeitete sich der Quarterback in seiner Zeit bei den New England Patriots. Die Super Bowl zum Abschluss dieser Saison ist am 13. Februar im SoFi Stadium in Los Angeles.

49ers kämpfen die Cowboys nieder

Die San Francisco 49ers setzten sich gegen die favorisierten Dallas Cowboys mit 23:17 und zogen damit in die Divisional Round ein. Am kommenden Wochenende geht es gegen die Green Bay Packers.

49ers-Quarterback Jimmy Garoppolo brachte sein Team ohne eigenen Touchdown-Pass zu einer 23:7-Führung nach drei Vierteln, ehe die Cowboys mit einem Field Goal und einem Touchdown früh im letzten Viertel nochmal für Spannung sorgten. Zahlreiche Strafen für beide Mannschaften in den letzten Minuten der Partie strapazierten dann die Nerven aller Fans. Die Cowboys bekamen eine letzte Chance, gingen aber zu hohes Risiko und konnten die Aufholjagd nicht mehr krönen. (APA/dpa)


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