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Französischer Bildungsminister und Journalistin nach Hochzeit in Kritik

Der französische Bildungsminister Jean-Michel Blanquer und die Journalistin Anna Cabana sind seit dem Wochenenden verheiratet. Nachdem Cabana am Dienstag eine TV-Sendung über ein mögliches Fehlverhalten Blanquers moderierte, steht die Journalistin in der Kritik. Ihr wird vorgeworfen die Hochzeit nicht rechtzeitig bekannt gemacht zu haben.

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Jean-Michel Blanquer hatte sich am Dienstag im Parlament für einen Ibiza-Urlaub mitten in der Omikron-Welle entschuldigt.
© AFP/Samson

Paris – Der Bildungsminister und eine Fernsehjournalistin sind in Frankreich in die Kritik geraten. Die Journalistin Anna Cabana und Bildungsminister Jean-Michel Blanquer hätten am Wochenende heimlich geheiratet. Kurz darauf moderierte Cabana eine Sendung die sich um ein mögliches Fehlverhalten des Bildungsministers drehte. Ohne die Hochzeit vom Wochenende zu erwähnen, habe Anna Cabana am Dienstagabend auf dem Sender i24News eine Diskussionsrunde zu Blanquer geleitet, berichteten die Zeitung Le Parisien und andere Medien am Mittwoch. Ihre Beziehung zu Blanquer sei seit zwei Jahren öffentlich bekannt, außerdem habe sie in die Diskussionsrunde zu dem Minister nicht kommentierend eingegriffen, verteidigte sich Cabana gegenüber dem Parisien.

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Die Zeitung hatte am Mittwoch die Hochzeit der Journalistin mit dem Minister enthüllt. Blanquer hatte sich am Dienstag im Parlament für einen Ibiza-Urlaub mitten in der Omikron-Welle entschuldigt. Für große Kritik hatte gesorgt, dass Eltern und Schüler zur selben Zeit Anfang Januar noch über den Unterrichtsstart nach den Weihnachtsferien im Unklaren waren. Auch er habe das Recht auf ein paar Tage Urlaub, außerdem habe er von Ibiza aus gearbeitet, meinte Blanquer. Er hätte aber einen anderen Urlaubsort wählen sollen, räumte er ein. Von Ibiza gehe eine falsche Symbolik aus. (dpa)


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