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26-Jährige übernimmt die Liste JUF in Inzing

Angela Walch möchte „eine andere Sichtweise“ und „Mut zu unkonventionellen Lösungen“ in den Gemeinderat einbringen.

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Mit 14,43 % war die Liste JUF (Jugend Umwelt Familie) 2016 zweitstärkste Kraft in Inzing. Nun hat das Team einen Generationenwechsel vollzogen.
© JUF

Inzing – Nicht weniger als sieben verschiedene Listen sind aktuell im Inzinger Gemeinderat vertreten - und bei den Wahlen am 27. Februar könnten sogar bis zu neun an den Start gehen. Eine bekannte Größe ist dabei JUF (Jugend Umwelt Familie) Inzing: Schon seit über 35 Jahren gestaltet man als parteifreie Bürgerliste die Inzinger Gemeindepolitik mit. Nun hat JUF jedoch einen Generationenwechsel eingeleitet: Neue Frontfrau ist die 26-jährige Angela Walch. Sie übernimmt das Ruder von Renata Wieser, die es 2016 in eine Bürgermeister-Stichwahl gegen Sepp Walch (Aktives Inzing) geschafft hatte.

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"Eine junge Person bringt eine andere Sichtweise und auch den Mut zu unkonventionellen Lösungen mit", erklärt Walch in einer Aussendung. Die Liste JUF sei sich einig, „dass davon gemeinsam mit der Erfahrung der Älteren eine Gemeinde nur profitieren kann“. Walch verweist darauf, dass ca. 93% der Bürgermeister und Bürgermeisterinnen in Österreich älter als 40 Jahre seien und dass der Gemeinderat, „ebenfalls meist von hohem Durchschnittsalter“, viele Entscheidungen über die Zukunft eines Dorfes treffe. „Dies betrifft natürlich auch die jüngere Generation, welche aber nur sehr selten selbst im Gemeinderat vertreten ist.“

Walch (die als Listenerste, aber nicht als Bürgermeisterkandidatin ins Rennen geht) will als Bildungswissenschaftlerin ihr Fachwissen in die JUF-Kernthemen Jugend und Familie einbringen. Als zentrale Anliegen nennt die Liste zudem Umwelt und Kreislaufwirtschaft, Infrastruktur, Dorfentwicklung und Raumplanung. Neu auf der Themenliste stehen „Initiativen für die Kultur und das Nutzen der Digitalisierung“. (TT, md)


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