Entgeltliche Einschaltung

AK-Chef Zangerl kritisiert Zentralisierung des Flugwetterdienstes

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AK-Präsident Erwin Zangerl.
© Andreas Rottensteiner / TT

Innsbruck – Dass der Tiroler Flugwetterdienst bis 2024 geschlossen und laut den Plänen der Austro Control Österreich nach Wien verlagert werden soll, ruft AK-Präsident Erwin Zangerl auf den Plan: „Eine vollkommen sinnlose Entscheidung, die nichts bringt. Man kann so einen sensiblen Bereich wie die Beurteilung des Tiroler Flugwetters nicht einfach 500 Kilometer weit nach Osten verlegen. Scheinbar glauben einige, das Wetter würde überhaupt in Wien gemacht.“

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Es handle sich dabei um eine Zentralisierungsmaßnahme der Bundesregierung, die, wie schon die Zentralisierung bei Finanzämtern oder Gebietskrankenkassen, jeglicher Sinnhaftigkeit entbehre. „Wenn ich mir die Probleme für die Tirolerinnen und Tiroler ansehe, die die Zentralisierung von Finanzamt oder Krankenkasse verursacht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich das fatal auf den Luftverkehr auswirken wird“, so Zangerl. Außerdem würden die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Flughafen Innsbruck außer Acht gelassen. „Auch wie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umgegangen wird, die man wieder einmal vor vollendete Tatsachen stellt, ist nicht zu akzeptieren“, so Zangerl. (TT)


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