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Filmdreh: Spannung und Drama vor den Bergen Osttirols

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Das Flair der 1960er-Jahre: Jan Bülow und Olivia Ross spielen die Hauptrollen in „Die Theorie von Allem“, gedreht wird in Osttirol.
© Roman Kutzowitz

Von Catharina Oblasser

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Lienz – Es ist das Jahr 1962. Johannes, Doktor der Physik in spe, reist zu einem Physikerkongress in den Alpen. Vor Ort passiert eine Reihe mysteriöser Vorfälle. Er trifft Karin, eine geheimnisvolle Jazz-Pianistin, die mehr über ihn zu wissen scheint, als sie wissen kann. Plötzlich häufen sich rätselhafte Todesfälle und Johannes versucht, dem Geheimnis unter dem Berg auf die Spur zu kommen.

So beginnt der Mystery-Thriller „Die Theorie von Allem“, der zurzeit in Osttirol gedreht wird. Den Ausschlag für den Drehort gab die naturbelassene Landschaft, die dem Wunsch des Filmteams nach Original-Schauplätzen am besten entsprach. Gebirgsregionen gibt es zwar viele, doch für einen Film, der in den 1960er-Jahren spielt, sind Seilbahnen oder Bettenburgen tabu. Regisseur Timm Kröger habe sich in Osttirol wiedergefunden, erzählt Tina Börner von der Produktionsfirma Ma.ja.de. „Er hat sich in die Berge verliebt.“

Als Kulisse dienen das Skigebiet St. Jakob in Defereggen, die Dolomitenhütte in Lienz sowie Kals am Großglockner, wo ein Lawinenunglück nachgestellt wird. Als historisches Dorf fungieren die Nikolauskirche in Matrei i. O. sowie Plätze in Obertilliach und Kartitsch. Weitere Drehorte für die deutsch-österreichisch-schweizerische Koproduktion sind Niederösterreich und Deutschland. Der Film soll 2023 in die Kinos kommen. Er wird unter anderem von Cine Tirol gefördert.


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