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Tiroler Tourismus geht optimistisch in den Februar

Die Buchungen zeigen nach der Jänner-Flaute wieder nach oben.

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Vergleichsweise viel Platz auf den Tiroler Skipisten gibt es im Jänner-Loch. Touristiker hoffen auf mehr Betrieb im Februar.
© TT/Rita Falk

Innsbruck – Durchwachsen sieht die Zwischenbilanz im Tiroler Tourismus aus. Wie berichtet, hat die Hotellerie in den Weihnachtsfeiertagen gegenüber dem Vorkrisenjahr rund ein Drittel der Nächtigungen eingebüßt. Ähnlich sieht die Situation über die gesamte bisherige Saison aus. Im November und Dezember 2021 verzeichnete Tirol insgesamt 3,35 Millionen Urlauber-Nächtigungen, das sind um etwa 2,2 Millionen oder 39 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2019. Insgesamt kamen im November und Dezember rund 775.000 Urlauber nach Tirol, knapp die Hälfte davon waren Deutsche. Das zeigen die aktuellen Zahlen der Landesstatistik.

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Nach dem Jänner-Loch mit einer vielerorts geringen Auslastung zeigen sich Touristiker in den Ferienregionen für Februar und März wieder optimistischer. Hier zeige die Buchungslage wieder nach oben. Die Stadthotellerie dagegen stöhnt nach wie, weil die internationaler Gäste weiter ausbleiben.

Rund 350.000 Gästebetten haben Tirols Tourismusbetriebe zu füllen. Das geht aus den jüngsten Zahlen der Statistik Austria für das abgelaufene Tourismusjahr 2020/21 hervor. Damit hat sich an der Anzahl der Gästebetten in Tirol praktisch nichts geändert, allerdings an der Anzahl der Beherbergungsbetriebe. Etwa 60 kamen tirolweit im vergangenen Jahr dazu. Insgesamt zählt Tirols Tourismus damit 22.800 Beherbergungsbetriebe. Dazu kommen in Tirol 107 Campingbetriebe. Damit weichen die Angaben der Statistik Austria relativ stark von jenen des Landes Tirol ab, das unlängst im Zuge einer Anfragebeantwortung auf 98 kam.

In ganz Österreich hat sich die Zahl der Beherbergungsbetriebe um 1,3 Prozent auf 67.000 verringert, die Zahl der Gästebetten ist um 0,4 Prozent auf 1,14 Millionen gesunken. Die Hälfte des gesamten Bettenangebots entfiel auf die beiden Bundesländer Tirol und Salzburg.

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Ein deutliches Plus gab es bundesweit bei Campingplätzen, nämlich konkret einen Zuwachs um 45 auf 647 Plätze. Den höchsten Anstieg verzeichnete hier Oberösterreich, wo 25 zusätzliche Campingplätze gemeldet wurden. (mas, APA)


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