Entgeltliche Einschaltung

Pädagogen fordern Corona-Tests und mehr Geld für die Kindergärten

Die Elementarpädagogen machen in einer Kundgebung am Montag in Innsbruck auf ihre Forderungen aufmerksam.

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Mehr Personal und weniger Kinder in der Gruppe wünschen sich die Elementarpädagogen. Symbolfoto: iStock

Innsbruck – Die hohe psychische und physische Belastung der Elementarpädagogen in Kleinkindergruppen, Kindergärten und Horten ist lange bekannt, durch die Corona-Pandemie hat sich die ohnehin angespannte Situation weiter verschlechtert, beklagen die Gewerkschaften (younion_Die Daseinsgewerkschaft, ÖGB und GPA Tirol). „Permanent wechselnde Kinderzahlen, erhöhtes Infektionsrisiko, Ängste der Eltern, die sich auf die Kinder übertragen, regelmäßige Desinfektion beispielsweise der Spielsachen und administrativer Mehraufwand unter anderem bei Verdachtsfällen erhöhen den Arbeitsdruck enorm“, erklären die Gewerkschaften. Gefordert werden daher ein einheitliches Corona-Sicherheitskonzept und ein einheitliches Testsystem nach dem Vorbild der Schulen.

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Mittelfristig soll es auch die „längst überfälligen“ Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen geben – weniger Kinder in der Gruppe, mehr Personal, Neuberechnung des Erwachsenen-Kind-Schlüssels – und den Start einer Ausbildungsoffensive. Um eine qualitativ wertvolle Elementarbildung garantieren zu können, braucht es zudem laut Gewerkschaften eine zusätzliche Kindergarten-Milliarde jährlich und ein einheitliches Bundesrahmengesetz. Auf ihre Forderungen machen die Elementarpädagogen am Tag der Elementarpädagogik morgen Montag aufmerksam. Bei der öffentlichen Kundgebung ab 17.30 Uhr auf der Maria-Theresien-Straße bei der Annasäule sollen die „Politiker wachgerüttelt werden“. (TT)

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